aktuell 548 Mitglieder
Vier junge Auszubildende in dunkelblauer Arbeitskleidung stehen lächelnd in einer Kfz-Werkstatt vor einem Fahrzeug auf der Hebebühne, zwei von ihnen mit Werkzeug in der Hand – Azubi-Gewinnung über Vereinssponsoring auf findasponsor.de

🎓 Für Betriebe, die ausbilden

Es fehlen nicht die Jugendlichen.
Sie fehlen nur bei Dir.

54.400 offene Ausbildungsstellen – und gleichzeitig 84.400 Jugendliche, die keinen Platz gefunden haben. Der Ausbildungsmarkt ist nicht leer, er findet sich nicht. Warum eine weitere Stellenanzeige daran nichts ändert und was ein Sportverein dabei tatsächlich leistet.

Zur direkten Antwort Kostenlos starten

Direkte Antwort

Wie findet ein Betrieb heute noch Auszubildende?

Indem er früher anfängt und näher rangeht – nicht, indem er lauter wird. Der Engpass ist kein Mangel an Jugendlichen: 73 Prozent der Betriebe mit Besetzungsschwierigkeiten geben an, keine geeignete Bewerbung bekommen zu haben, nicht: gar keine. Mehr Reichweite erzeugt mehr unpassende Bewerbungen, nicht mehr passende.

Sechs Wege, sortiert nach Wirkung pro eingesetztem Euro. Die ersten beiden kosten nichts.

  1. 1 Praktikumsplätze anbieten statt nur Ausbildungsplätze 66 Prozent der Eltern helfen ihren Kindern aktiv bei der Praktikumssuche. Das Praktikum ist der eigentliche Einstieg – und die beste Eignungsprüfung, die es gibt, für beide Seiten. 0 €
  2. 2 Die eigenen Azubis erzählen lassen Wer schon da ist, kennt die Jahrgänge unter sich. Ein Prämienmodell für vermittelte Bewerbungen kostet einen Bruchteil einer Anzeige und liefert vorsortierte Kandidaten. 0–500 €
  3. 3 Im Verein präsent sein, wo die Jahrgänge 14 bis 17 sind Der Sportplatz ist einer der wenigen Orte, an denen Betrieb, Jugendlicher und Eltern gleichzeitig anwesend sind. Und die Jugendlichen dort haben bereits bewiesen, was den Betrieben bei Bewerbern am meisten fehlt. 200–1.000 €/Saison
  4. 4 Schulkooperation und Betriebsbesichtigung Wirkt ähnlich, braucht aber mehr Vorlauf und einen Ansprechpartner in der Schule. Gut kombinierbar mit Punkt 3, weil dieselben Jugendlichen gemeint sind. Zeit
  5. 5 Ausbildungsportale und Stellenanzeigen Notwendig, aber nicht hinreichend – und genau der Kanal, an dem das Passungsproblem hängt. Eine Anzeige zeigt Dich denen, die ohnehin suchen. Die, die zu Dir passen, wissen dort oft noch gar nicht, dass es Dich gibt. 200–800 €
  6. 6 Social-Recruiting-Kampagne über eine Agentur Kann funktionieren, kostet aber pro Einstellung ein Vielfaches der übrigen Wege. Sinnvoll, wenn alles andere ausgereizt ist und der Platz sonst leer bleibt. 475–6.000 €/Einstellung

Für Punkt 3 brauchst Du einen Verein in Deiner Nähe mit aktiver Jugendabteilung in genau diesen Jahrgängen. Genau danach lässt sich auf findasponsor filtern – nach Ort, Umkreis, Sportart und Altersklasse, mit Preisvorstellung und angebotener Gegenleistung im Profil. Für Unternehmen kostenlos: Suche, Profil und Anschreiben, ohne Abo und ohne Zahlungsmethode.

Vereine im Umkreis ansehen Kostenloses Unternehmenskonto

Die Lage

Zwei Zahlen, die sich
gegenseitig widersprechen.

Der Berufsbildungsbericht 2026 hält zum Stichtag 30. September 2025 zwei Werte fest, die eigentlich nicht nebeneinander stehen dürften. Es blieben 54.400 Ausbildungsstellen unbesetzt. Und gleichzeitig suchten 84.400 junge Menschen weiter einen Platz, 39.900 davon galten offiziell als unversorgt – der höchste Wert seit Beginn der Erhebung.

54.400unbesetzte Ausbildungsstellen zum 30.09.2025
84.400Jugendliche, die weiter einen Platz suchten
73 %der Betriebe fanden keine geeignete Bewerbung

Das BIBB nennt das Passungsprobleme. Übersetzt heißt es: Der Markt ist nicht leer. Er findet sich nicht.

Die Betriebsbefragung macht es noch deutlicher. Der reine Bewerbermangel – also gar keine Bewerbung auf einen Platz – ist gegenüber den Vorjahren sogar zurückgegangen, von 37 auf rund 30 Prozent. Was zugenommen hat, ist etwas anderes: 73 Prozent der Betriebe mit Besetzungsschwierigkeiten fanden niemanden Geeigneten. 56 Prozent nennen Defizite im Arbeits- und Sozialverhalten, 46 Prozent in der grundlegenden Leistungsfähigkeit.

Für die Kanalwahl folgt daraus etwas Unbequemes: Eine zweite Stellenanzeige bringt nicht passendere Bewerbungen, sondern mehr von denselben. Wer sein Budget in Reichweite steckt, arbeitet an einem Problem, das er nicht hat.

Besonders hart trifft es bestimmte Berufe. In diesen blieben zuletzt 25 bis 40 Prozent der angebotenen Plätze offen:

KlempnerRohrleitungsbauerBeton- und StahlbetonbauerFleischerGlaserFachverkäufer LebensmittelhandwerkSteinmetzKaufmann im EinzelhandelHörakustikerGerüstbauer

Überdurchschnittlich viele offene Stellen gibt es außerdem im Baugewerbe, im Kfz-Handel und in der Reparatur, im Gastgewerbe, in der Landwirtschaft und im Einzelhandel – also in Branchen, die stark im Ort verankert sind. Genau dort greift der Weg, um den es hier geht.

Der eigentliche Punkt

Ein Verein liefert keine Reichweite.
Er liefert Vorauswahl.

Das ist der Unterschied, und er entscheidet über alles Weitere. Ein Ausbildungsportal zeigt Deine Anzeige mehr Menschen. Ein Verein zeigt sie nicht mehr Menschen – er zeigt sie anderen Menschen, und zwar solchen, die eine Eigenschaft nachgewiesen haben, die in keinem Zeugnis steht.

Was ein Jugendlicher im Verein bereits bewiesen hat

Zweimal die Woche pünktlich zum Training. Verbindlichkeit gegenüber Menschen, die sich auf ihn verlassen. Durchhalten, wenn es unangenehm wird, im Regen, nach einer Niederlage, über Jahre hinweg. Umgang mit Kritik von jemandem, der Anweisungen gibt.

Das ist exakt die Liste, die 56 Prozent der Betriebe bei Bewerbern vermissen. Wer im Verein sucht, filtert auf genau das, was dem Markt am meisten fehlt – und zwar bevor eine einzige Bewerbung geschrieben wurde. Kein Auswahlverfahren leistet das, weil sich Arbeits- und Sozialverhalten in einem Vorstellungsgespräch von 45 Minuten nicht zeigt.

Der zweite Punkt ist die Gruppe, die bei der Berufswahl tatsächlich entscheidet. Nach einer Erhebung der Bertelsmann Stiftung nennen 73 Prozent der Jugendlichen ihre Eltern als wichtigste Unterstützer bei der Berufswahl. Danach folgen Schule und Lehrkräfte mit 55 Prozent, das Internet mit 48 Prozent – und die Berufsberatung der Arbeitsagentur erst mit 36 Prozent auf dem vierten Platz.

Dazu kommt: 53 Prozent der Jugendlichen finden sich im Informationsangebot zur Berufswahl nach eigener Aussage nur schwer zurecht. Es fehlt ihnen nicht an Informationen, es fehlt an Orientierung – und die holen sie sich zu Hause.

Daraus ergibt sich die eigentliche Besonderheit des Sportplatzes: Er ist einer der ganz wenigen Orte, an denen der Betrieb, der Jugendliche und die Eltern gleichzeitig anwesend sind. Eine Stellenanzeige erreicht bestenfalls einen von den dreien. Ein Instagram-Post erreicht den Jugendlichen, aber nicht die Person, die er abends fragt.

Und es gibt eine dritte Person, die auf jedem Sportplatz steht und die niemand auf dem Zettel hat: den Jugendtrainer. Er kennt jeden Einzelnen über Jahre, weiß, wer verlässlich ist und wer nicht, und wird von den Eltern gefragt. Eine bessere Referenzquelle für einen Ausbildungsplatz gibt es im Ort nicht.

Die Größenordnung

Was die Kanäle kosten –
und was ein leerer Platz kostet.

Die Zahlen unten sind Marktspannen, keine Angebote. Sie sollen nur die Relation zeigen, in der sich ein Vereinssponsoring bewegt.

Stellenanzeige für eine Ausbildungsstelle, KMU-Bereich200–800 €
Anzeige auf einem großen Ausbildungsportalab ca. 430 €
Sponsoring einer Jugendabteilung, je Saison200–1.000 €
Social-Recruiting-Kampagne, Werbekosten je Einstellung475–2.200 €
Cost-per-Hire über gesponserte Stellenanzeigen1.800–6.000 €
Ein Ausbildungsplatz, der ein Jahr leer bleibtein ganzer Jahrgang

Die letzte Zeile ist bewusst keine Zahl. Ein nicht besetzter Platz kostet erst einmal nichts – man spart sogar die Nettokosten von rund 6.000 bis 8.000 Euro im Jahr, die ein Auszubildender nach Abzug seiner Arbeitsleistung im Schnitt verursacht.

Die Rechnung geht erst drei Jahre später auf. Der Platz, der 2026 leer bleibt, ist die Fachkraft, die 2029 fehlt – und die dann extern gesucht werden muss, zu einem Vielfachen der Kosten und mit deutlich kürzerer Verweildauer. Selbst ausgebildete Fachkräfte bleiben im Schnitt länger im Betrieb als extern eingestellte. Das ist der Grund, warum Ausbildung trotz der laufenden Kosten die günstigere Personalgewinnung ist.

Zum Nachrechnen aus dem eigenen Verzeichnis: Über 74 Angebote aus dem Bereich Sport liegt die Mitte der Preisvorstellungen bei 1.000 € pro Jahr; ein Viertel aller Anbieter ruft 500 € oder weniger auf. Die Zahlen stammen aus den öffentlich sichtbaren Profilen und sind über die Suche nachzählbar. Stand: 13.09.2026.

Was zu vereinbaren ist

Vier Gegenleistungen –
und die Bande ist keine davon.

Wer wegen Personal sponsert, braucht etwas anderes als wer wegen Kunden sponsert. Die Bande am Spielfeldrand sehen Erwachsene beim Heimspiel – sie erreicht die Zielgruppe schlicht nicht. Alle vier unten kosten den Verein nichts extra; er bietet sie nur selten von sich aus an.

1

Das Jugendtrikot statt der Bandenfläche

Dieselbe Summe, andere Fläche. Ein Jugendtrikot wird zweimal die Woche getragen, zu jedem Auswärtsspiel mitgenommen und zu Hause gewaschen – von genau der Person, die bei der Berufswahl gefragt wird.

Für den Verein ist das oft sogar attraktiver, weil Jugendtrikots schwerer zu finanzieren sind als die erste Mannschaft. Frag ausdrücklich nach der Altersklasse: C-, B- oder A-Jugend, nicht nach dem Verein als Ganzem.

C- bis A-JugendTrikotsatzTrainingsanzügeSporttaschen
2

Der Betriebsbesuch als Mannschaftstermin

Eine Betriebsführung für die Mannschaft, ein Schnuppertag in den Ferien, eine Werkstatt- oder Baustellenbesichtigung nach dem Training. Kein Vortrag, sondern anfassen dürfen.

Der Wert liegt darin, dass fünfzehn Jugendliche auf einmal kommen, die sonst nie von selbst gekommen wären – und dass sie zu Hause davon erzählen. Fast jeder Ausbildungsberuf sieht in echt anders aus als in der Vorstellung.

BetriebsführungSchnuppertagFerienpraktikum
3

Ein fester Platz in den Vereinskanälen

Der Verein hat, was Dir fehlt: einen direkten Draht zu den Eltern. Elternabend, Vereinsheft, Aushang im Sportheim, die WhatsApp-Gruppe der Mannschaft, der Instagram-Kanal.

Vereinbart wird ein fester Platz für offene Praktikums- und Ausbildungsplätze – nicht als einmalige Erwähnung, sondern regelmäßig, zum Beispiel je einmal vor den Sommer- und den Herbstferien.

ElternabendVereinsheftAushangMannschaftsgruppe
4

Das Gespräch mit dem Jugendtrainer

Die wirkungsvollste Gegenleistung kostet gar nichts und steht in keinem Sponsoringpaket. Sag dem Trainer, welche Plätze Du zu vergeben hast und was jemand mitbringen sollte. Er kennt jeden Einzelnen über Jahre.

Wichtig dabei: Es geht um einen Hinweis, nicht um eine Zusage. Ein Platz, der über Vereinsabsprache statt über Eignung vergeben wird, wird meist abgebrochen – und der Ärger landet in demselben Verein, in dem alle weiter nebeneinander stehen.

Trainer als TüröffnerPraktikumsvermittlungkeine Zusagen

Ehrlicherweise

Drei Dinge, die dieser Weg
nicht kann.

Er ist langsam. Wer im Mai noch drei Plätze für September offen hat, dem hilft ein Vereinssponsoring in diesem Jahr nicht mehr. Der Kanal wirkt über zwei bis drei Jahre, weil er darauf beruht, bekannt zu sein, bevor die Berufswahl ansteht. Wer kurzfristig besetzen muss, schaltet die Anzeige – und fängt parallel mit dem Langfristigen an.

Er ersetzt keine Stellenanzeige. Er ersetzt die zweite und die dritte. Ausschreiben musst Du weiterhin, schon damit man Dich findet, wenn jemand gezielt sucht.

Und nicht jeder Verein passt. Entscheidend ist nicht, in welcher Liga die erste Mannschaft spielt, sondern ob es eine aktive Jugendabteilung in den Jahrgängen 14 bis 17 gibt. Ein Verein mit starker Ersten und schwacher Jugend ist für Kundenwerbung gut und für Personal wertlos. Das steht in den Profilangaben und ist die erste Frage im Erstkontakt.

Konkret werden

Vereine mit Jugendabteilung
in Deiner Nähe.

Für die Azubi-Suche zählt ein enger Umkreis – jemand muss die Ausbildung drei Jahre lang erreichen können, meist ohne eigenes Auto. Das sind erfahrungsgemäß 15 bis 25 Kilometer, und damit eine überschaubare Zahl von Vereinen.

Die Frage ist nur, welche davon eine aktive Jugendabteilung haben und gerade einen Sponsor suchen. Über das Branchenbuch findet man das nur durch Anrufen heraus. Im Verzeichnis steht es im Profil: Standort und Umkreis, Sportart, Altersklasse, angebotene Gegenleistung und Preisvorstellung. Die vier Formen von oben sprichst Du gleich im Erstkontakt an – dann weißt Du nach einer Nachricht, ob es passt.

Für Unternehmen kostet das nichts. Suche, Unternehmensprofil und das Anschreiben sind frei, ohne Abo und ohne hinterlegte Zahlungsmethode. Was Ihr vereinbart, bleibt zu 100 Prozent bei Euch – wir nehmen keine Provision und sind auch nicht Vertragspartner.

Jugendabteilungen in der Nähe Kostenloses Unternehmenskonto

Keine Zahlungsmethode nötig, kein Abo, 0 % Provision auf das, was Ihr vereinbart.

Häufige Fragen

Wirkung, Altersgruppe
und die Grenzen.

Bringt Vereinssponsoring wirklich Auszubildende?
Nicht direkt und nicht schnell – wer im Mai noch drei Plätze offen hat, dem hilft es in diesem Jahr nicht mehr. Was es leistet, ist etwas anderes: Es macht den Betrieb bei Jugendlichen und deren Eltern bekannt, bevor die Berufswahl ansteht, und es öffnet den Zugang zu einer Gruppe, die sich selbst vorsortiert hat. Der Kanal wirkt über zwei bis drei Jahre und ersetzt keine Stellenanzeige. Er ersetzt die zweite und dritte.
Warum soll ein Sportverein besser sein als ein Ausbildungsportal?
Weil das Problem kein Reichweitenproblem ist. Zum Stichtag 30. September 2025 standen 54.400 unbesetzten Stellen 84.400 suchende Jugendliche gegenüber. Es fehlen also nicht die Bewerber, sondern die Passung: 73 Prozent der Betriebe mit Besetzungsschwierigkeiten gaben an, keine geeignete Bewerbung erhalten zu haben. Ein Portal erhöht die Zahl der Bewerbungen, nicht deren Eignung. Ein Verein liefert dagegen genau das, was fehlt: Jugendliche, die über Jahre Verbindlichkeit gezeigt haben, und einen Trainer, der weiß, auf wen Verlass ist.
Welche Gegenleistung ist für die Azubi-Suche die richtige?
Nicht die Bande. Die sehen Erwachsene beim Heimspiel. Sinnvoll sind vier andere: der Name auf dem Jugendtrikot statt auf der Bandenfläche, eine Betriebsführung oder ein Schnuppertag für die Mannschaft, ein fester Platz für Praktikums- und Ausbildungsangebote in den Vereinskanälen, und das Gespräch mit dem Jugendtrainer, der jeden Einzelnen kennt. Alle vier kosten den Verein nichts extra – er bietet sie nur selten von sich aus an, weil Sponsoring dort als Verkauf von Werbeflächen gelernt wurde.
Welche Altersgruppe ist die richtige?
Die Jahrgänge 14 bis 17, also je nach Sportart C-, B- und A-Jugend – und einige Jahre später derselbe Jahrgang beim Abiball. Wer erst bei den Volljährigen ansetzt, kommt zu spät: Die Weichen für die Berufswahl werden ein bis zwei Jahre vor dem Schulabschluss gestellt. Entscheidend bei der Auswahl des Vereins ist deshalb nicht die Ligazugehörigkeit der ersten Mannschaft, sondern ob es eine aktive Jugendabteilung in genau diesen Jahrgängen gibt.
Kann man einen Ausbildungsplatz an das Sponsoring koppeln?
Davon ist abzuraten, und zwar im eigenen Interesse. Ein Platz, der über eine Vereinsabsprache statt über Eignung vergeben wird, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit abgebrochen – und der Ärger landet dann in demselben Verein, in dem alle Beteiligten weiter nebeneinander stehen. Sponsoring schafft Zugang und Bekanntheit. Die Auswahl muss frei bleiben.
Ist das steuerlich absetzbar, wenn es um Personal geht?
Sponsoringaufwendungen sind als Betriebsausgaben abziehbar, wenn ein betrieblicher Zweck verfolgt wird, die Gegenleistung dokumentiert ist und der Betrag angemessen bleibt. Personalgewinnung ist ein betrieblicher Zweck wie Werbung auch. Wichtig ist wie immer, dass die Gegenleistung im Vertrag benannt ist – also etwa die Trikotwerbung und der Platz für Ausbildungsangebote in den Vereinskanälen, nicht nur „Unterstützung der Jugendarbeit“. Details unter Sponsoring steuerlich absetzen; die Beurteilung im Einzelfall gehört zur Steuerberatung.
Plattform & Konditionen

Fragen zu findasponsor

Was kostet findasponsor für Sponsorsuchende?
Das Basisprofil ist dauerhaft kostenlos: Registrierung, Profil, Platz im Verzeichnis, 5 Bilder, 1 YouTube-Video, das Empfangen und Lesen aller Nachrichten von Unternehmen sowie die Vorstellung auf unseren Social-Media-Kanälen und fertige Vorlagen zum Teilen. Der Basis-Plan für 19,90 €/Monat oder 199 €/Jahr schaltet das Antworten auf Nachrichten frei, enthält 5 selbst begonnene Erstkontakte zu Unternehmen je Kalendermonat und stellt Dich in Verzeichnissuche, Matching, auf der Startseite und in der wöchentlichen Profil-E-Mail an Unternehmen vor alle kostenlosen Profile. Dazu kommen öffentlich sichtbare Reichweitenangaben, 20 Bilder, 3 Videos, eine eigene Profil-URL, sichtbare Kontaktdaten und Social-Media-Links, die eigene Sponsoringmappe zum Hochladen und der „Unterstützen“-Button für Direktzahlungen per PayPal. Premium kostet 29,90 €/Monat oder 299 €/Jahr, erhöht die Erstkontakte auf 15 je Kalendermonat, setzt Dich überall an die erste Stelle, ergänzt das Premium-Badge, eine hervorgehobene Darstellung im Verzeichnis sowie bis zu 50 Bilder und 10 Videos. Alle Preise inkl. 19 % MwSt., im Jahresplan sind 2 Monate gratis.
Was kostet findasponsor für Unternehmen?
Unternehmensprofil, Listung im Unternehmensverzeichnis, Verzeichnissuche, Merkzettel und das KI-Matching sind dauerhaft kostenlos – ebenso der komplette Nachrichtenaustausch: Sponsorsuchende anschreiben, lesen und antworten kostet nichts. Das Business-Abo für 39,90 €/Monat oder 399 €/Jahr, jeweils inkl. 19 % MwSt., stellt Dein Unternehmen im internen und im öffentlichen Verzeichnis vor alle Profile ohne Abo, zeigt es im Unternehmensbereich der Startseite, hebt die Karte im Verzeichnis hervor und gibt Dir direkten Zugriff auf Telefon und E-Mail in den Profilen der Sponsorsuchenden. Die Listung selbst ist kostenlos; das Abo bestimmt die Reihenfolge. Monats- und Jahrespläne verlängern sich automatisch um die gewählte Laufzeit und sind jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar. Es gibt keine Provision, keine Vermittlungsgebühr und kein Mindestbudget.
Kann ich Sponsorenanfragen kostenlos empfangen und beantworten?
Empfangen und lesen: ja. Nachrichten von Unternehmen kommen im kostenlosen Basisprofil vollständig an, mit Absender und Text, und Du wirst per E-Mail benachrichtigt. Zum Antworten brauchst Du den Basis- oder Premium-Plan; dann sind Antworten unbegrenzt. Selbst Unternehmen anschreiben kannst Du mit Basis 5-mal und mit Premium 15-mal je Kalendermonat. Gezählt wird nur die erste Nachricht an ein Unternehmen, mit dem Du noch nie geschrieben hast – Antworten werden nicht angerechnet.
Was bringt ein Plan für meine Platzierung?
Unternehmen sehen zuerst die obersten Treffer, und die meisten schauen sich nicht alle Profile an. Sortiert wird überall in derselben Reihenfolge: Premium zuerst, danach alle Profile mit Basis-Plan, danach die kostenlosen. Das gilt für die Verzeichnissuche, das KI-Matching, die Profilkarten auf der Startseite und die wöchentliche Profil-E-Mail an Unternehmen. Innerhalb einer Stufe stehen Profile mit Bild vorn und neuere weiter oben. Eine Ausnahme gibt es: Sucht ein Unternehmen mit Umkreis, zählt die Entfernung zuerst – ein nahes kostenloses Profil steht dann vor einem weit entfernten Premium-Profil. Im Verzeichnis gelistet und für Suchmaschinen sichtbar ist übrigens jedes Profil, auch ohne Plan; für die Platzierung entscheidet der Plan nur über die Reihenfolge. Daneben schaltet er das Antworten auf Nachrichten und eigene Erstkontakte frei.
Wie viele Bilder und Videos kann ich hochladen?
Im kostenlosen Basisprofil sind 5 Bilder und 1 YouTube-Video enthalten. Der Basis-Plan für 19,90 €/Monat inkl. 19 % MwSt. erlaubt 20 Bilder und 3 Videos, Premium für 29,90 €/Monat inkl. 19 % MwSt. bis zu 50 Bilder und 10 Videos. Videos werden über youtube-nocookie.com eingebunden.
Warum sieht niemand meine Reichweite?
Die Reichweitenangaben im Profil – Follower, monatliche Reichweite, Zuschauer und Auftritte pro Jahr – werden erst ab dem Basis-Plan öffentlich angezeigt. Eintragen kannst Du sie jederzeit kostenlos, sichtbar für Unternehmen werden sie mit einem Plan. Dasselbe gilt für die Hauptplattform.
Wonach können Unternehmen im Verzeichnis suchen?
Nach Kategorie und Unterkategorie, nach Ort mit Umkreis und nach Preisspanne; dazu gibt es eine Freitextsuche. Angaben wie Level, Liga oder angebotene Gegenleistungen stehen im Profil und sind dort sichtbar, aber sie sind keine eigenen Filter.
Wie finde ich als Sponsorsuchender passende Unternehmen?
Im Unternehmensverzeichnis. Dort stehen alle Firmen, die auf findasponsor Sponsoring anbieten – durchsuchbar nach Branche, Region mit Umkreis und dem Bereich, den sie bevorzugt fördern. Du kannst sie direkt aus dem Profil heraus anschreiben: mit dem Basis-Plan 5 Erstkontakte pro Kalendermonat, mit Premium 15. Antworten auf eingehende Anfragen werden nicht angerechnet.
Nimmt findasponsor eine Provision auf Sponsoring-Deals?
Nein. Auf abgeschlossene Sponsoring-Deals fallen 0 % Provision an. Was Sponsor und Sponsoringpartner vereinbaren, bleibt vollständig bei beiden. findasponsor finanziert sich über die optionalen Pläne, nicht über eine Beteiligung am Deal.
Wie unterscheidet sich findasponsor von einer Agentur?
Eine Agentur vermittelt, berät und wird am Ergebnis beteiligt. findasponsor ist ein Verzeichnis: Beide Seiten stellen sich selbst dar, der Erstkontakt läuft direkt, und die Konditionen verhandelt ihr ohne Zwischenstelle. Es gibt keine Exklusivitätsbindung – Du kannst parallel eigene Sponsoren suchen oder mit einer Agentur arbeiten.
Welche Rolle spielt der Standort im Profil?
Eine große. Viele Unternehmen sponsern dort, wo ihre Kundschaft ist, und suchen deshalb über Ort und Umkreis. Ein Profil ohne Ort oder mit veralteter Adresse taucht bei diesen Suchen schlicht nicht auf. Stadt und Postleitzahl gehören deshalb zu den wichtigsten Angaben überhaupt.
Kann ich mehrere Sponsoringpakete gleichzeitig anbieten?
Ja, und es ist meist sinnvoll. Drei bis fünf Pakete mit klaren Leistungen und Preisrahmen decken unterschiedliche Budgets ab – vom kleinen Förderpaket bis zur Saisonpartnerschaft. Ein einzelner Wunschbetrag ohne Gegenleistung führt dagegen häufig zu Rückfragen oder gar keiner Antwort.
Kann ich mehrere Sponsoren gleichzeitig haben?
Ja, und die meisten haben mehrere. Wichtig ist nur, dass die Leistungen sauber getrennt sind: wer welche Fläche bekommt, wer wo genannt wird, für welchen Zeitraum. Branchenexklusivität – also nur ein Partner aus einer Branche – ist bei großen Paketen üblich und dort ein Verkaufsargument; bei kleinen Paketen schränkt sie meist mehr ein, als sie einbringt. Was vereinbart ist, gehört in den Sponsoringvertrag und nicht in eine mündliche Absprache.
Was gehört in ein gutes Sponsoringprofil?
Vier Angaben entscheiden: wer ihr seid, wo ihr sitzt, was ihr konkret anbietet und in welchem Preisrahmen. Dazu aktuelle Bilder, eine nüchtern eingeordnete Reichweite, die Termine oder Zeiträume, um die es geht, und ein Ansprechpartner mit Namen. Wer diese vier Punkte schon in den ersten Zeilen beantwortet, erspart dem Unternehmen die Rückfrage – und bekommt sie erfahrungsgemäß eher als Anfrage zurück.
Welche Fehler sollte ich bei der Sponsorensuche vermeiden?
Die häufigsten: kein Preisrahmen, keine konkrete Gegenleistung, veraltete oder fehlende Bilder, übertriebene Reichweitenangaben und ein Profil, das nur um Unterstützung bittet, statt ein Angebot zu machen. Ein Unternehmen muss in wenigen Sekunden erkennen können, was es bekommt und was es kostet.
Muss ich einen Vertrag mit findasponsor abschließen?
Nein. Es gibt keinen Vermittlungsvertrag und keine Erfolgsbeteiligung. Die optionalen Pläne sind Abonnements, die sich automatisch um die gewählte Laufzeit verlängern und jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar sind. Den Sponsoringvertrag schließt Du direkt mit Deinem Partner.
Brauche ich einen schriftlichen Sponsoringvertrag?
Sobald Geld oder Sachleistungen fließen: ja. Eine Seite reicht in den meisten Fällen – wer leistet was, über welchen Zeitraum, zu welchem Betrag, wann wird gezahlt, wie darf das Logo verwendet werden, wem gehören die Bilder, gibt es Exklusivität, wie wird gekündigt. Für das sponsernde Unternehmen ist die schriftlich festgehaltene Gegenleistung außerdem die Grundlage, um die Ausgabe als Werbeaufwand zu behandeln; wie das im Einzelfall zu bewerten ist, gehört zum Steuerberater. Eine Vorlage steht unter Sponsoringvertrag-Muster. Mit findasponsor hat dieser Vertrag nichts zu tun – er wird direkt zwischen den beiden Partnern geschlossen.
Wie halte ich den Kontakt, nachdem der Vertrag steht?
Über die Verlängerung entscheidet sich während der Laufzeit, nicht am Ende. Bewährt hat sich eine kurze Rückmeldung zum Start, ein Beleg für die vereinbarte Sichtbarkeit – Foto der Fläche, Screenshot der Erwähnung –, ein bis zwei Zwischenstände und zum Abschluss ein kurzer Rückblick mit dem Vorschlag für die nächste Periode. Das kostet wenig Zeit und ist der häufigste Unterschied zwischen einem einmaligen und einem wiederkehrenden Sponsor. Den vollständigen Ablauf beschreibt der Ratgeber zur Sponsorenpflege.

Woher die Zahlen stammen.

  • Unbesetzte Stellen, suchende Bewerber, unversorgte Bewerber: Berufsbildungsbericht 2026 und BIBB-Datenreport, Stichtag 30. September 2025. 54.400 unbesetzte Ausbildungsstellen, 84.400 weiterhin suchende Bewerberinnen und Bewerber, davon 39.900 unversorgt – Höchststand seit Beginn der Erhebung.
  • Rückgang des Ausbildungsangebots: ebenfalls Berufsbildungsbericht 2026. Angebot 530.300 Stellen, ein Minus von 4,6 Prozent; 476.000 neu abgeschlossene Verträge, ein Minus von 2,1 Prozent.
  • Passungsprobleme und Bewerberqualität: BIBB-Betriebsbefragung, Bezugsjahr 2024. 73 Prozent der Betriebe mit Besetzungsschwierigkeiten fanden keine geeignete Bewerbung; 56 Prozent berichten von Defiziten im Arbeits- und Sozialverhalten, 46 Prozent in der grundlegenden Leistungsfähigkeit. Der reine Bewerbermangel ging von 37 auf rund 30 Prozent zurück.
  • Berufe mit den höchsten Besetzungsquoten: Auswertung zum Berufsbildungsbericht 2026. In den genannten Berufen blieben zwischen 25 und 40 Prozent der angebotenen Plätze offen.
  • Rolle der Eltern bei der Berufswahl: Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, durchgeführt von icon-kids & youth unter 1.666 Jugendlichen. 73 Prozent nennen die Eltern als wichtigste Unterstützer, 55 Prozent Schule und Lehrkräfte, 48 Prozent das Internet, 36 Prozent die Berufsberatung der Arbeitsagentur. 53 Prozent finden sich im Informationsangebot schwer zurecht.
  • Elternhilfe bei der Praktikumssuche: Elternbefragung zur Berufsorientierung; 86 Prozent sprechen mit ihren Kindern über Berufe, 66 Prozent helfen bei der Praktikumssuche.
  • Kosten der Kanäle: öffentlich verfügbare Marktangaben, Stand 2026. Stellenanzeige im KMU-Bereich 200 bis 800 Euro, Ausbildungsportale ab rund 430 Euro, Werbekosten je Einstellung im Social Recruiting 475 bis 2.200 Euro, Cost-per-Hire über gesponserte Stellenanzeigen 1.800 bis 6.000 Euro. Spannen, keine Angebote.
  • Nettokosten eines Auszubildenden: branchenübliche Kalkulationsgrößen auf Basis von BIBB-Daten – rund 21.000 Euro Aufwand je Jahr, dem eine Arbeitsleistung von rund 14.000 Euro gegenübersteht, also etwa 6.000 bis 8.000 Euro netto.
  • Sponsoringpreise: öffentlich sichtbare Angebote mit hinterlegtem Preis im findasponsor-Verzeichnis – über die Suche nachzählbar.

Die Angaben dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Stand: 13.09.2026.

Weiterlesen

Passend dazu.

HandwerksbetriebeSechs Werbekanäle im Vergleich – und wo Sponsoring dort steht. Autohaus & Kfz-WerkstattEine Branche mit besonders vielen offenen Ausbildungsplätzen. KMU-SponsoringDie Grundsatzfrage: Wann lohnt sich Sponsoring für einen Mittelständler? Sponsoringvertrag MusterDamit die vereinbarte Gegenleistung auch schriftlich steht.

Sponsoring nach Region

Vereine mit Jugendarbeit
in Deiner Region.

Für die Azubi-Suche zählt ein enger Umkreis – jemand muss die Ausbildung drei Jahre lang erreichen können. Die Regionsseiten zeigen je Bundesland, welche Vereine und Projekte dort einen Partner suchen.

Dazu gibt es 38 Städte mit eigener Seite – gesammelt unter Sponsoring nach Region. Ist Dein Ort nicht dabei, hilft die Umkreissuche im Verzeichnis: Dort lässt sich jeder Ort mit eigenem Radius eingeben.

Live auf findasponsor
548

Mitglieder auf findasponsor – Unternehmen auf Partnersuche und Vereine, Sportler, Creator und Veranstalter, die einen Sponsor suchen.

Anzeige i Diese Anzeige stammt von einem Unternehmen mit Business-Abo bei findasponsor. Unternehmen mit Business-Abo können hier ohne Zusatzkosten eine eigene Anzeige schalten – Internetadresse eintragen genügt, den Rest übernimmt die KI. Mehr dazu
Agentur für agiles Marketing und integrierte Kommunikation
site-works konzipiert und umsetzt Kommunikationsstrategien auf allen Kanälen – von Social Media über Corporate Design bis zur wissenschaftlichen Wissensvermittlung.
Mehr erfahren →