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Laptop mit geöffneter E-Mail-Anwendung beim Schreiben einer Kooperationsanfrage an eine Marke – Media Kit für Creator auf findasponsor.de

✉️ Vorlage & Praxis für Creator

Kooperationsanfrage & Media Kit.
So pitchst Du Marken richtig.

Marken bekommen täglich Anfragen – die meisten landen ungelesen im Papierkorb. Hier lernst Du den Aufbau einer überzeugenden Kooperationsanfrage, was in Dein Media Kit gehört, und bekommst eine Muster-E-Mail zum Kopieren.

Zur Muster-E-Mail Alle Wege zum Sponsor

Warum es zählt

Personalisierung schlägt
Reichweite.

Der häufigste Fehler bei der Sponsorensuche ist der identische Serienbrief an 50 Marken. Marketing-Verantwortliche erkennen Copy-Paste sofort. Wer stattdessen zeigt, dass er die Marke kennt, den Fit zur eigenen Community erklärt und ein konkretes Format vorschlägt, hebt sich sofort ab – auch mit kleiner Reichweite. Zwei Dinge entscheiden: ein sauberes Media Kit und eine persönliche, konkrete Anfrage.

Noch nicht sicher, wo Du Marken überhaupt findest? Starte mit der Anleitung Sponsoren finden als Creator.

Media Kit

Was in Dein Media Kit
gehört.

Ein Media Kit ist Deine Visitenkarte gegenüber Marken – ein bis zwei Seiten als PDF oder Link. Diese Bausteine sollten drin sein:

👤 Kurzvorstellung & Nische
Wer Du bist, worüber Du Content machst, was Dich besonders macht.
📱 Plattformen & Reichweite
Alle Kanäle mit Links und aktuellen Follower-Zahlen pro Plattform.
📊 Engagement-Rate
Durchschnittliche Interaktion – oft wichtiger als die reine Followerzahl.
🎯 Zielgruppe
Alter, Interessen, Region – der Fit zur Marke wird hier sichtbar.
🎬 Beispiel-Content
3–5 Beiträge oder ein kurzes Showreel, gern mit bisherigen Kooperationen.
🤝 Deal-Formate & Preisrahmen
Was Du anbietest (Post, Video, Story, Affiliate) und eine realistische Preisidee.

6 Bausteine

Aufbau der
Kooperationsanfrage.

1

Betreff, der geöffnet wird

Kein generisches „Kooperationsanfrage". Deute Nische, Reichweite und die Marke an – z. B. „Fitness-Creator (18k, 6 % ER) für [Marke]-Kooperation".

2

Persönlicher Einstieg

Zeig echten Bezug: ein konkretes Produkt, das Du nutzt, oder eine Kampagne, die Dir gefallen hat. Das beweist, dass es kein Serienbrief ist.

3

Wer Du bist & warum Du passt

Nische, Plattformen, Reichweite und Engagement in zwei Sätzen. Betone den Fit zur Zielgruppe der Marke – nicht nur Deine Zahlen.

4

Konkretes Angebot

Schlag ein bis zwei konkrete Formate vor (Integrated Video, Reel, Story-Serie) statt „irgendeine Kooperation". Konkretheit macht die Antwort leicht.

5

Media Kit anhängen

Als PDF oder Link. Die Details bleiben im Media Kit – die E-Mail selbst bleibt kurz und scanbar.

6

Klarer nächster Schritt

Ende mit einer einfachen Frage oder einem Terminvorschlag. Nach 7–10 Tagen einmal höflich nachfassen – nicht öfter.

Zum Kopieren

Muster-E-Mail:
Kooperationsanfrage.

Passe die Platzhalter in eckigen Klammern an. Halte es persönlich – das ist eine Vorlage, kein Serienbrief.

Betreff: [Nische]-Creator ([Reichweite], [Engagement] ER) – Idee für [Marke]


Hallo [Name / Team von Marke],

ich nutze [konkretes Produkt] selbst seit [Zeitraum] und fand besonders [konkreter Bezug/Kampagne] stark. Deshalb melde ich mich mit einer Kooperationsidee.

Ich bin [Name] und mache Content rund um [Nische] auf [Plattform(en)]. Meine Community ([Reichweite], durchschnittlich [Engagement-Rate]) besteht überwiegend aus [Zielgruppe] – genau der Gruppe, die ihr mit [Produkt] ansprecht.

Konkret könnte ich mir [Format 1, z. B. ein integriertes Video] oder [Format 2, z. B. eine Story-Serie mit Rabattcode] vorstellen. Ein Beispiel für einen ähnlichen Beitrag: [Link].

Alle Zahlen und Formate findet ihr in meinem Media Kit im Anhang. Passt eine Kooperation grundsätzlich in eure Planung – oder wäre ein kurzer Call nächste Woche sinnvoll?

Viele Grüße

[Name] · [Kanal-Link] · [E-Mail]

Für Vereine & Sportler gibt es eine eigene Variante: Sponsorenanfrage Muster. Danach passend: der Sponsoringvertrag.

Vermeide diese

Häufige Fehler
in Anfragen.

❌ Serienbrief – identischer Text an 50 Marken. Wird sofort erkannt und ignoriert.
❌ Nur über Dich reden – Marken interessiert der Nutzen für sie, nicht nur Deine Zahlen.
❌ Kein konkretes Angebot – „Lass uns kooperieren" macht der Marke die Arbeit. Schlag ein Format vor.
❌ Roman statt Pitch – zu lang. Kurz halten, Details ins Media Kit.
✅ Faustregel – persönlich, konkret, kurz, mit Media Kit und einer klaren Frage am Ende.

Die Alternative zur Kaltakquise

Statt anschreiben:
gefunden werden.

Dein Profil auf findasponsor ist im Grunde ein durchsuchbares Media Kit. Marken filtern nach Plattform, Nische und Reichweite und kontaktieren Dich direkt – ohne dass Du Dutzende Anfragen schreiben musst. Kostenlos starten, 0 % Provision.

Creator-Profil kostenlos erstellen →

Häufige Fragen

Kooperationsanfrage & Media Kit:
Was oft gefragt wird.

Wie schreibe ich eine Kooperationsanfrage als Creator?
Sechs Bausteine: 1) ein konkreter, persönlicher Betreff. 2) ein Einstieg, der echten Bezug zur Marke zeigt. 3) wer Du bist – Nische, Plattformen, Reichweite und Engagement in zwei Sätzen. 4) ein konkretes Format-Angebot statt „irgendeine Kooperation". 5) Dein Media Kit als PDF oder Link. 6) ein klarer nächster Schritt. Personalisiere jede Anfrage und verschicke keinen Serienbrief.
Was gehört in ein Media Kit?
Ein ein- bis zweiseitiges Media Kit enthält: kurze Vorstellung und Nische, Plattformen mit Links, Follower-Zahlen pro Plattform (aktuell), durchschnittliche Engagement-Rate, Zielgruppe (Alter, Interessen, Region), 3–5 Beispiel-Posts oder ein Showreel, Deal-Formate (Post, Video, Story, Affiliate, Markenbotschafter), optional bisherige Kooperationen und einen realistischen Preisrahmen.
Sollte ich meine Preise in der Anfrage nennen?
Bei kleineren Kooperationen hilft ein Preisrahmen im Media Kit, um Zeit zu sparen. Bei größeren oder unklaren Anfragen ist es üblich, erst den Bedarf der Marke zu klären und dann ein passendes Angebot zu machen. Wichtig ist, dass Du überhaupt eine Vorstellung hast und nicht ausweichst, wenn nach dem Preis gefragt wird.
E-Mail oder DM für die Kooperationsanfrage?
In der Regel E-Mail an die geschäftliche oder Marketing-Adresse – DMs gehen bei Marken oft unter. Bei sehr kleinen oder jungen Marken kann eine DM als Erstkontakt funktionieren. In jedem Fall gilt: persönlich, konkret und mit klarem Angebot.
Wie lang sollte eine Kooperationsanfrage sein?
Kurz und scanbar – die eigentliche E-Mail passt in wenige Absätze (grob 120–200 Wörter). Die Details gehören ins angehängte Media Kit, nicht in die Mail. Marketing-Verantwortliche entscheiden in Sekunden, ob sie weiterlesen.
Was tun, wenn keine Antwort kommt?
Nach 7–10 Tagen einmal höflich nachfassen – nicht öfter. Keine Antwort ist selten persönlich gemeint; oft ist es Timing oder Budget. Parallel andere Marken anschreiben und auf einer Plattform wie findasponsor sichtbar sein, damit interessierte Marken selbst auf Dich zukommen.

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