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Konzertsaal mit Publikum und Ensemble auf der Bühne – Kosten und Preise im Kultur-Sponsoring auf findasponsor.de

🎻 Ratgeber für Ensembles, Künstler und Sponsoren

Was Kultur-Sponsoring kostet.
Und warum das Werk mehr trägt als der Abend.

Am Sportplatz kauft ein Sponsor eine Fläche, bei einer Veranstaltung einen Tag. In der Kultur kauft er im teuersten Fall etwas anderes: eine Nennung in einem Album, einem Katalog, einer Inszenierung – also in etwas, das den Abend überlebt. Hier stehen die Beträge, aufgeschlüsselt nach dem, was tatsächlich verkauft wird.

Als Sponsor starten Zu den Paketpreisen

Ausgangslage

Es gibt kein Standardprodukt –
und das erklärt die Spanne.

Im Verein lässt sich die Preisfrage in einer Zeile beantworten: eine Bande, ein Preis, eine Saison. In der Kultur gibt es dieses eine Produkt nicht. Verkauft werden Abende, Drucksachen, Produktionen, Touren, Ausstattung und Namensnennungen – und diese Positionen liegen um den Faktor zweitausend auseinander, von der Anzeige im Programmheft einer Kleinkunstbühne bis zum Saisonpartner eines Großtheaters.

Der zweite Grund für die Spanne ist eine Eigenart, die keine andere Kategorie hat: Die teuersten Positionen sind nicht die sichtbarsten, sondern die dauerhaftesten. Ein Album, ein Katalog, ein Musikvideo tragen die Nennung dauerhaft und sind Jahre später noch auffindbar. Ein Konzertabend ist am nächsten Morgen vorbei. Wer als Ensemble eine Produktion plant, verkauft deshalb etwas anderes als einen Auftritt – und sollte es auch anders bepreisen.

100 €günstigste Position insgesamt – Programmheft-Anzeige bei einem Slam
200.000 €höchstes Paket – Saison-Hauptsponsoring eines Großtheaters oder Tour-Acts
500–10.000 €Bereich, in dem der Hauptpartner eines lokalen Ensembles tatsächlich liegt

Es sind Angebotspreise aus dem deutschen Kulturbetrieb – also das, was Ensembles und Künstlerinnen aufrufen, nicht das, was am Ende im Vertrag steht. Verhandelt wird fast immer. Die Werte je Sparte stehen auf der jeweiligen Seite, Stand August 2026.

Paketpreise

Was die einzelnen
Positionen kosten.

Sortiert nach dem, was ein Sponsor tatsächlich bekommt – nicht nach Sparte. Die Spannen fassen alle 15 Sparten zusammen; die Aufschlüsselung je Sparte steht eine Sektion tiefer.

Was verkauft wirdWofür es stehtBetragBezug
Programmheft, Flyer, Anzeige Gedruckt, mit hartem Druckschluss. Wird mitgenommen und zu Hause noch einmal gelesen – eine der wenigen Flächen, die den Abend überleben. 100–3.500 € pro Abend bis Saison
Einzelner Abend Konzert, Premiere, Vernissage, Aufführung, Slam. Nennung in der Ansage, Rückwand, Präsenz im Foyer. 300–15.000 € pro Termin
Merchandise-Co-Branding Logo auf Shirt, Tasche oder Tourmerch. Wird getragen und überlebt die Tour. 500–5.000 € pro Tour oder Drop
Equipment, Instrumente, Kostüme Sachleistung statt Geld. In dieser Sparte der Regelfall, nicht die Ausnahme – umsatzsteuerlich ein tauschähnlicher Umsatz. Wert 500–20.000 € einmalig
Fahrzeug- und Tourbranding Tourbus, Transporter, Anhänger, Zeltplane. Ganzjährig sichtbar und über die eigene Region hinaus – bei Zirkus und Artistik die tragende Position. 500–20.000 € pro Saison
Produktion Album, CD, Musikvideo, Katalog, Bildband, Buch. Die teuerste Positionsgruppe – und die einzige, bei der die Nennung dauerhaft im Werk steht. 500–25.000 € pro Produktion
Abspann und Impressum Nennung in Film oder Buch. Läuft dem Werk hinterher, solange es läuft – die haltbarste Gegenleistung überhaupt. 500–8.000 € pro Werk
Patenschaft für einen Gegenstand Instrument, Tracht, Kostüm, Kulissenteil, Fahnenband. Namensschild, Nutzungsdauer oft zwei bis drei Jahrzehnte. Wert 250–8.000 € einmalig
Tour oder Reihe Mehrere Termine als Paket statt eines Abends. Für den Partner planbarer, für die Kalkulation stabiler. 500–50.000 € pro Tour oder Saison
Festival oder Großveranstaltung Comedy-Festival, Tanzfestival, Großausstellung. Grenzfall zum Event-Sponsoring. 2.000–100.000 € pro Event
Hauptpartner lokal oder Amateur Ortschor, Amateurtheater, Newcomer, Tanzschule, lokale Band. Der Bereich, in dem die meisten Deals tatsächlich zustande kommen. 500–10.000 € pro Saison
Hauptpartner mittlere Ensembles Mittelbühne, Mittelensemble, etablierte Acts mit regionaler Reichweite. 2.000–35.000 € pro Saison
Hauptpartner überregional Großtheater, Großorchester, Tour-Acts, Top-Tier-DJs. Naming, volle Exklusivität, alle übrigen Positionen inklusive. 5.000–200.000 € pro Saison

Die Zeile „Equipment, Instrumente, Kostüme" ist die einzige Position, die in fast jeder Untergruppe vorkommt. Das ist kein Zufall: In der Kultur liegt der Bedarf so nah am Sortiment vieler Betriebe, dass die Sachleistung häufiger vereinbart wird als eine Zahlung.

Je Sparte

Einstieg und Hauptsponsoring
nach Bereich.

Aufsteigend nach Einstiegspreis. Die zweite Spalte ist die günstigste Einzelposition, die dritte die Spanne über alle Hauptsponsor-Stufen der jeweiligen Sparte – vom Amateur bis zum überregionalen Haus.

SparteGünstigste PositionHauptsponsoring
Comedy & Poetry Slam → 100–1.500 € 500–25.000 €
Literatur & Lesungen → 150–1.500 € 200–30.000 €
Film & Kurzfilm → Wert 200–3.000 € 500–60.000 €
Brauchtum & Tradition → 250–5.000 € 300–8.000 €
Blasmusik & Spielmannszüge → 250–2.500 € 500–12.000 €
Solo-Musiker & Songwriter → 250–2.500 € 400–15.000 €
Zirkus & Artistik → 250–3.000 € 500–50.000 €
Musical → 250–2.500 € 500–50.000 €
Theater & Schauspiel → 300–3.500 € 500–200.000 €
Bands & Musiker → 500–4.000 € 500–35.000 €
DJs & Elektronische Musik → 500–8.000 € 500–200.000 €
Rapper & Hip-Hop → 500–5.000 € 500–200.000 €
Chöre & Orchester → 500–8.000 € 1.000–150.000 €
Tanz & Tanzgruppen → Wert 500–8.000 € 500–60.000 €
Kunst & Fotografie → 500–8.000 € 1.000–100.000 €

Die breiten Spannen in der dritten Spalte kommen daher, dass dieselbe Sparte vom Amateur bis zum überregionalen Act reicht: Ein Lokalchor und ein Großorchester stehen in derselben Zeile. Bei Tanz steht in der zweiten Spalte ein Sachwert, weil dort Kostüme und Ausstattung der übliche Einstieg sind.

Preisbildung

Fünf Faktoren,
und Besucherzahl ist keiner davon.

Anders als bei Events und im Sport spielt die reine Zahl hier eine untergeordnete Rolle. Was den Preis trägt, ist die Dauerhaftigkeit – und die Frage, ob der Vertrag überhaupt zustande kommen kann.

Ob etwas entsteht

Der stärkste Faktor und der, den kaum jemand nennt. Eine Nennung im Booklet eines Albums oder im Impressum eines Katalogs wirkt Jahre und lässt sich nicht abhängen. Deshalb tragen Produktionen die höheren Beträge, obwohl an dem Abend selbst weniger Menschen anwesend sind als bei einem Stadtfest.

Wiederkehr statt Größe

Eine Reihe mit zwölf Terminen im Jahr ist für einen Partner wertvoller als ein einzelner großer Abend, weil dieselben Leute mehrfach kommen. Das gilt für Slams, Abo-Spielpläne und Konzertreihen gleichermaßen.

Zusammensetzung des Publikums

Theaterpublikum ist älter, regionaler und zahlungskräftiger, Slam-Publikum jung und städtisch, Klassikpublikum an den Ort gebunden. Für den passenden Betrieb schlägt die Zusammensetzung die Zahl deutlich.

Sachleistung statt Bargeld

In kaum einer anderen Kategorie liegt der Bedarf so nah am Sortiment eines Betriebs. Ein Instrument, eine Druckauflage oder Studiozeit kostet ihn den Einkaufspreis – für den Gesponserten ist es der volle Marktwert. Dieses Gefälle ist der Grund, warum hier vieles ohne Geld funktioniert.

Trägerform

Ob ein gemeinnütziger Verein, eine gGmbH, ein städtisches Haus oder eine Einzelperson der Vertragspartner ist, entscheidet über Rechnung, Umsatzsteuer und darüber, ob eine öffentliche Förderrichtlinie mitspricht. Das beeinflusst den Preis weniger als die Machbarkeit – aber es entscheidet, ob der Deal überhaupt zustande kommt.

Was daraus folgt

Für Ensembles
und für Sponsoren.

Als Ensemble oder Künstler nehmt Ihr aus dieser Tabelle nicht den höchsten Wert, sondern die Zeile, die zu Eurer Größenordnung passt – und schlüsselt sie auf. Ein Betrieb, der „1.500 € Hauptsponsoring" liest, hat kein Bild. Einer, der liest, dass 1.500 € die Studiozeit für die Aufnahme decken und sein Name dafür im Booklet steht, hat eins. Fragt außerdem zuerst nach Sachleistung, nicht nach Geld: Das ist in dieser Sparte das leichteste Ja. Der Weg dorthin steht Schritt für Schritt unter Sponsoren finden als Künstler.

Als Unternehmen vergleicht Ihr diese Beträge sinnvollerweise nicht mit anderen Sponsorings, sondern mit dem, was dasselbe Geld in anderen Kanälen leistet. Eine regionale Zeitungsanzeige kostet in derselben Größenordnung und wirkt einen Tag; eine Nennung im Programmheft einer ganzen Spielzeit wirkt zehn Monate und geht mit nach Hause. Der Werbekosten-Rechner stellt die Kanäle mit Euren eigenen Annahmen nebeneinander. Welche Projekte inhaltlich passen, steht unter Kultur sponsern.

Woher die Angaben stammen
  • Angebotspreise aus dem deutschen Kulturbetrieb, Stand August 2026 – keine abgeschlossenen Verträge und keine Marktstudie.
  • Aggregiert nach Position statt nach Sparte; die Ausgangswerte je Sparte stehen auf der jeweils verlinkten Seite.
  • Sachwerte sind als solche gekennzeichnet. Für die steuerliche Behandlung ist der Marktwert der Leistung maßgeblich, nicht der Einkaufspreis des Betriebs.
  • Keine Zusicherung für einen individuellen Deal: Vertrag, Betrag und Gegenleistung werden direkt zwischen den Beteiligten vereinbart, ohne Beteiligung der Plattform.
  • Steuer- und Förderfragen werden hier benannt, nicht beantwortet. Verbindlich sind die jeweilige Förderrichtlinie und die Steuerberatung.

Häufige Fragen

Fragen zu den Kosten
im Kultur-Sponsoring.

Was kostet Kultur-Sponsoring?
Auf findasponsor reichen die angebotenen Pakete von rund 100 € für eine Anzeige im Programmheft einer Kleinkunstbühne bis 200.000 € für das Hauptsponsoring eines Großtheaters oder eines Tour-Acts über eine Saison. Der Bereich, in dem die meisten Deals tatsächlich zustande kommen, liegt deutlich darunter: 500 bis 10.000 € für den Hauptpartner eines lokalen Ensembles, einer Amateurbühne oder eines Chors. Es sind Angebotspreise, keine abgeschlossenen Verträge – und sie beziehen sich auf den deutschen Amateur- und Semiprofibereich, nicht auf die großen Häuser mit eigener Sponsoringabteilung.
Warum sind Produktionen teurer als Auftritte?
Weil sie bleiben. Ein Konzertabend ist am nächsten Morgen vorbei, ein Album mit der Nennung im Booklet, ein Katalog mit dem Logo im Impressum oder ein Musikvideo im Abspann sind Jahre später noch auffindbar. Das ist der Unterschied zu jeder anderen Sponsoring-Kategorie: Im Sport kauft ein Partner Sichtbarkeit für eine Saison, hier kauft er eine Nennung in etwas, das die Saison überlebt. Wer als Ensemble eine Produktion plant, sollte sie deshalb als eigene Position anbieten und nicht in ein Jahrespaket einrechnen.
Lohnt sich Sponsoring auch für kleine Ensembles?
Für lokale Betriebe oft mehr als bei den großen Häusern. Bei einem Chor mit 200 Konzertbesuchern ist ein Hauptpartner für 800 € der Einzige, den alle wahrnehmen, und er steht im Programmheft, das mit nach Hause geht. Beim Großtheater ist derselbe Betrag eine Zeile unter vierzig. Entscheidend ist nicht die Reichweite, sondern der Anteil an der Aufmerksamkeit – und der ist bei kleinen Ensembles fast immer besser. Was das im Vergleich zu anderen Kanälen bedeutet, steht im Werbekosten-Vergleich.
Wie wird eine Sachleistung bewertet?
Mit dem Marktwert der Leistung, nicht mit dem Einkaufspreis des Betriebs. Das ist kein Formalismus: Wenn ein Instrument, eine Druckauflage oder Studiozeit gegen eine Werbeleistung fließt, ist das umsatzsteuerlich ein tauschähnlicher Umsatz, bei dem beide Seiten eine Rechnung stellen und einen Wert brauchen. Genau deshalb ist die Sachleistung hier auch keine Notlösung, sondern die häufigste Form: Der Betrieb gibt Ware zum Einkaufspreis, der Gesponserte bekommt den vollen Marktwert, und beide stehen besser da als bei einer Überweisung.
Wir bekommen öffentliche Förderung. Beeinflusst das den Preis?
Den Preis kaum, die Machbarkeit sehr. Viele Programme verlangen einen Eigenanteil, den Sponsoring abdecken kann, und in dem Fall ist ein Sponsor sogar besonders wertvoll. Andere Richtlinien schließen eine Doppelfinanzierung derselben Kostenposition aus oder machen Vorgaben dazu, wie Logos neben dem Fördermittelgeber erscheinen dürfen. Das steht in der jeweiligen Richtlinie und gehört geprüft, bevor eine Platzierung zugesagt wird – ein gedrucktes Plakat lässt sich nachträglich nicht ändern.
Muss ein gemeinnütziger Verein auf Sponsoringeinnahmen Umsatzsteuer zahlen?
Das hängt davon ab, was genau vereinbart wurde, und es ist der Punkt, an dem sich die Kultur vom Sport nicht unterscheidet: Eine bloße Duldung der Nennung wird anders behandelt als eine aktive Werbeleistung, und daraus folgen unterschiedliche Steuersätze. Die Einordnung im Einzelfall gehört zur Steuerberatung, nicht auf eine Website. Wichtig für die Kalkulation ist nur: Klärt es, bevor Ihr einen Preis nennt, sonst rechnet Ihr mit einem Betrag, von dem später etwas abgeht. Eine Vertragsvorlage mit den üblichen Klauseln steht unter Sponsoringvertrag-Muster.
Wer legt den Preis fest?
Der Gesponserte, und zwar vor dem ersten Gespräch. Eine Anfrage ohne Preis führt dazu, dass der Betrieb schätzt, und er schätzt nach unten, weil er nicht weiß, was enthalten ist. Gerade in der Kultur ist das ein Problem, weil es kein Standardprodukt wie die Bandenwerbung gibt, an dem er sich orientieren könnte. Ein benannter Preis mit benannter Leistung macht die Entscheidung klein. Wie sich daraus ein vollständiges Angebot bauen lässt, steht unter Sponsoringkonzept erstellen.
Ist Kultur-Sponsoring steuerlich absetzbar?
Für das sponsernde Unternehmen ist Sponsoring in der Regel eine vollständig abziehbare Betriebsausgabe, weil ihm eine Werbeleistung gegenübersteht – anders als bei einer Spende, für die andere Regeln gelten. Voraussetzung ist, dass die Gegenleistung benannt und der Betrag angemessen ist. Die Einzelheiten stehen unter Sponsoring steuerlich absetzbar, die Abgrenzung unter Sponsoring oder Spende. Das ersetzt keine Steuerberatung.
Plattform & Konditionen

Fragen zu findasponsor

Was kostet findasponsor für Sponsorsuchende?
Das Basisprofil ist dauerhaft kostenlos: Registrierung, Profil, Platz im Verzeichnis, 5 Bilder, 1 YouTube-Video, das Empfangen und Lesen aller Nachrichten von Unternehmen sowie die Vorstellung auf unseren Social-Media-Kanälen und fertige Vorlagen zum Teilen. Der Basis-Plan für 19,90 €/Monat oder 199 €/Jahr schaltet das Antworten auf Nachrichten frei, enthält 5 selbst begonnene Erstkontakte zu Unternehmen je Kalendermonat und stellt Dich in Verzeichnissuche, Matching, auf der Startseite und in der wöchentlichen Profil-E-Mail an Unternehmen vor alle kostenlosen Profile. Dazu kommen öffentlich sichtbare Reichweitenangaben, 20 Bilder, 3 Videos, eine eigene Profil-URL, sichtbare Kontaktdaten und Social-Media-Links, die eigene Sponsoringmappe zum Hochladen und der „Unterstützen“-Button für Direktzahlungen per PayPal. Premium kostet 29,90 €/Monat oder 299 €/Jahr, erhöht die Erstkontakte auf 15 je Kalendermonat, setzt Dich überall an die erste Stelle, ergänzt das Premium-Badge, eine hervorgehobene Darstellung im Verzeichnis sowie bis zu 50 Bilder und 10 Videos. Alle Preise inkl. 19 % MwSt., im Jahresplan sind 2 Monate gratis.
Was kostet findasponsor für Unternehmen?
Unternehmensprofil, Listung im Unternehmensverzeichnis, Verzeichnissuche, Merkzettel und das KI-Matching sind dauerhaft kostenlos – ebenso der komplette Nachrichtenaustausch: Sponsorsuchende anschreiben, lesen und antworten kostet nichts. Das Business-Abo für 39,90 €/Monat oder 399 €/Jahr, jeweils inkl. 19 % MwSt., stellt Dein Unternehmen im internen und im öffentlichen Verzeichnis vor alle Profile ohne Abo, zeigt es im Unternehmensbereich der Startseite, hebt die Karte im Verzeichnis hervor und gibt Dir direkten Zugriff auf Telefon und E-Mail in den Profilen der Sponsorsuchenden. Die Listung selbst ist kostenlos; das Abo bestimmt die Reihenfolge. Monats- und Jahrespläne verlängern sich automatisch um die gewählte Laufzeit und sind jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar. Es gibt keine Provision, keine Vermittlungsgebühr und kein Mindestbudget.
Kann ich Sponsorenanfragen kostenlos empfangen und beantworten?
Empfangen und lesen: ja. Nachrichten von Unternehmen kommen im kostenlosen Basisprofil vollständig an, mit Absender und Text, und Du wirst per E-Mail benachrichtigt. Zum Antworten brauchst Du den Basis- oder Premium-Plan; dann sind Antworten unbegrenzt. Selbst Unternehmen anschreiben kannst Du mit Basis 5-mal und mit Premium 15-mal je Kalendermonat. Gezählt wird nur die erste Nachricht an ein Unternehmen, mit dem Du noch nie geschrieben hast – Antworten werden nicht angerechnet.
Was bringt ein Plan für meine Platzierung?
Unternehmen sehen zuerst die obersten Treffer, und die meisten schauen sich nicht alle Profile an. Sortiert wird überall in derselben Reihenfolge: Premium zuerst, danach alle Profile mit Basis-Plan, danach die kostenlosen. Das gilt für die Verzeichnissuche, das KI-Matching, die Profilkarten auf der Startseite und die wöchentliche Profil-E-Mail an Unternehmen. Innerhalb einer Stufe stehen Profile mit Bild vorn und neuere weiter oben. Eine Ausnahme gibt es: Sucht ein Unternehmen mit Umkreis, zählt die Entfernung zuerst – ein nahes kostenloses Profil steht dann vor einem weit entfernten Premium-Profil. Im Verzeichnis gelistet und für Suchmaschinen sichtbar ist übrigens jedes Profil, auch ohne Plan; für die Platzierung entscheidet der Plan nur über die Reihenfolge. Daneben schaltet er das Antworten auf Nachrichten und eigene Erstkontakte frei.
Wie viele Bilder und Videos kann ich hochladen?
Im kostenlosen Basisprofil sind 5 Bilder und 1 YouTube-Video enthalten. Der Basis-Plan für 19,90 €/Monat inkl. 19 % MwSt. erlaubt 20 Bilder und 3 Videos, Premium für 29,90 €/Monat inkl. 19 % MwSt. bis zu 50 Bilder und 10 Videos. Videos werden über youtube-nocookie.com eingebunden.
Warum sieht niemand meine Reichweite?
Die Reichweitenangaben im Profil – Follower, monatliche Reichweite, Zuschauer und Auftritte pro Jahr – werden erst ab dem Basis-Plan öffentlich angezeigt. Eintragen kannst Du sie jederzeit kostenlos, sichtbar für Unternehmen werden sie mit einem Plan. Dasselbe gilt für die Hauptplattform.
Wonach können Unternehmen im Verzeichnis suchen?
Nach Kategorie und Sparte, nach Ort mit Umkreis und nach Preisspanne; dazu gibt es eine Freitextsuche. Angaben wie Level, Liga oder angebotene Gegenleistungen stehen im Profil und sind dort sichtbar, aber sie sind keine eigenen Filter.
Wie finde ich als Sponsorsuchender passende Unternehmen?
Im Unternehmensverzeichnis. Dort stehen alle Firmen, die auf findasponsor Sponsoring anbieten – durchsuchbar nach Branche, Region mit Umkreis und dem Bereich, den sie bevorzugt fördern. Du kannst sie direkt aus dem Profil heraus anschreiben: mit dem Basis-Plan 5 Erstkontakte pro Kalendermonat, mit Premium 15. Antworten auf eingehende Anfragen werden nicht angerechnet.
Nimmt findasponsor eine Provision auf Sponsoring-Deals?
Nein. Auf abgeschlossene Sponsoring-Deals fallen 0 % Provision an. Was Sponsor und Sponsoringpartner vereinbaren, bleibt vollständig bei beiden. findasponsor finanziert sich über die optionalen Pläne, nicht über eine Beteiligung am Deal.
Wie unterscheidet sich findasponsor von einer Agentur?
Eine Agentur vermittelt, berät und wird am Ergebnis beteiligt. findasponsor ist ein Verzeichnis: Beide Seiten stellen sich selbst dar, der Erstkontakt läuft direkt, und die Konditionen verhandelt ihr ohne Zwischenstelle. Es gibt keine Exklusivitätsbindung – Du kannst parallel eigene Sponsoren suchen oder mit einer Agentur arbeiten.
Welche Rolle spielt der Standort im Profil?
Eine große. Viele Unternehmen sponsern dort, wo ihre Kundschaft ist, und suchen deshalb über Ort und Umkreis. Ein Profil ohne Ort oder mit veralteter Adresse taucht bei diesen Suchen schlicht nicht auf. Stadt und Postleitzahl gehören deshalb zu den wichtigsten Angaben überhaupt.
Kann ich mehrere Sponsoringpakete gleichzeitig anbieten?
Ja, und es ist meist sinnvoll. Drei bis fünf Pakete mit klaren Leistungen und Preisrahmen decken unterschiedliche Budgets ab – vom kleinen Förderpaket bis zur Saisonpartnerschaft. Ein einzelner Wunschbetrag ohne Gegenleistung führt dagegen häufig zu Rückfragen oder gar keiner Antwort.
Kann ich mehrere Sponsoren gleichzeitig haben?
Ja, und die meisten haben mehrere. Wichtig ist nur, dass die Leistungen sauber getrennt sind: wer welche Fläche bekommt, wer wo genannt wird, für welchen Zeitraum. Branchenexklusivität – also nur ein Partner aus einer Branche – ist bei großen Paketen üblich und dort ein Verkaufsargument; bei kleinen Paketen schränkt sie meist mehr ein, als sie einbringt. Was vereinbart ist, gehört in den Sponsoringvertrag und nicht in eine mündliche Absprache.
Was gehört in ein gutes Sponsoringprofil?
Vier Angaben entscheiden: wer ihr seid, wo ihr sitzt, was ihr konkret anbietet und in welchem Preisrahmen. Dazu aktuelle Bilder, eine nüchtern eingeordnete Reichweite, die Termine oder Zeiträume, um die es geht, und ein Ansprechpartner mit Namen. Wer diese vier Punkte schon in den ersten Zeilen beantwortet, erspart dem Unternehmen die Rückfrage – und bekommt sie erfahrungsgemäß eher als Anfrage zurück.
Welche Fehler sollte ich bei der Sponsorensuche vermeiden?
Die häufigsten: kein Preisrahmen, keine konkrete Gegenleistung, veraltete oder fehlende Bilder, übertriebene Reichweitenangaben und ein Profil, das nur um Unterstützung bittet, statt ein Angebot zu machen. Ein Unternehmen muss in wenigen Sekunden erkennen können, was es bekommt und was es kostet.
Muss ich einen Vertrag mit findasponsor abschließen?
Nein. Es gibt keinen Vermittlungsvertrag und keine Erfolgsbeteiligung. Die optionalen Pläne sind Abonnements, die sich automatisch um die gewählte Laufzeit verlängern und jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar sind. Den Sponsoringvertrag schließt Du direkt mit Deinem Partner.
Brauche ich einen schriftlichen Sponsoringvertrag?
Sobald Geld oder Sachleistungen fließen: ja. Eine Seite reicht in den meisten Fällen – wer leistet was, über welchen Zeitraum, zu welchem Betrag, wann wird gezahlt, wie darf das Logo verwendet werden, wem gehören die Bilder, gibt es Exklusivität, wie wird gekündigt. Für das sponsernde Unternehmen ist die schriftlich festgehaltene Gegenleistung außerdem die Grundlage, um die Ausgabe als Werbeaufwand zu behandeln; wie das im Einzelfall zu bewerten ist, gehört zum Steuerberater. Eine Vorlage steht unter Sponsoringvertrag-Muster. Mit findasponsor hat dieser Vertrag nichts zu tun – er wird direkt zwischen den beiden Partnern geschlossen.
Wie halte ich den Kontakt, nachdem der Vertrag steht?
Über die Verlängerung entscheidet sich während der Laufzeit, nicht am Ende. Bewährt hat sich eine kurze Rückmeldung zum Start, ein Beleg für die vereinbarte Sichtbarkeit – Foto der Fläche, Screenshot der Erwähnung –, ein bis zwei Zwischenstände und zum Abschluss ein kurzer Rückblick mit dem Vorschlag für die nächste Periode. Das kostet wenig Zeit und ist der häufigste Unterschied zwischen einem einmaligen und einem wiederkehrenden Sponsor. Den vollständigen Ablauf beschreibt der Ratgeber zur Sponsorenpflege.
Live auf findasponsor
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Mitglieder auf findasponsor – Unternehmen auf Partnersuche und Vereine, Sportler, Creator und Veranstalter, die einen Sponsor suchen.

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