aktuell 548 Mitglieder
GT-Rennwagen mit Sponsorenflächen auf Haube, Türen und Heck – Kosten und Preise im Motorsport-Sponsoring auf findasponsor.de

🏁 Ratgeber für Fahrer, Teams und Sponsoren

Was Motorsport-Sponsoring kostet.
Und welche Flächen gar nicht zu verkaufen sind.

Im Verein fragt ein Sponsor, was die Bande kostet. Am Rennfahrzeug gibt es diese eine Fläche nicht: Startnummernträger, Sperrzonen und Promoter-Flächen sind reglementiert, bevor der erste Aufkleber klebt. Wer im Motorsport einen Preis nennt, muss deshalb zuerst sagen, was er überhaupt verkauft. Hier stehen beide Hälften – die Beträge und die Regeln.

Profil erstellen Zu den Paketpreisen

Ausgangslage

Die Spanne ist groß,
weil es nicht eine Fläche gibt.

Trikotsponsoring lässt sich in einer Zeile beantworten: eine Brust, ein Preis, eine Saison. Ein Rennfahrzeug hat Haube, Türen, Kotflügel, Heck, Dach, Scheiben, dazu Overall, Helm, Teamkleidung, Transporter, Zelt und Serviceplatz. Jede dieser Flächen ist ein eigenes Produkt mit eigenem Preis, und einige davon gehören gar nicht dem Team.

Deshalb scheitern Gespräche im Motorsport seltener am Betrag als an der Frage, wofür der Betrag eigentlich steht. Ein Sponsor, der "5.000 € Saisonbudget" hört, hat kein Bild. Ein Sponsor, der hört, dass 600 € die Reifen für vier Rennwochenenden decken und sein Logo dafür auf beiden Türen steht, hat eins.

100 €günstigstes Paket insgesamt – eine Sachleistung bei einer Oldtimer-Rallye
35.000 €höchstes Paket – lokaler Hauptpartner im Formelsport, pro Saison
10 cmSperrzone rund um das Startnummernschild, in der kein Sponsorenlogo stehen darf

Es sind Angebotspreise aus dem deutschen Breitensport-Motorsport – also das, was Fahrer und Teams aufrufen, nicht das, was am Ende im Vertrag steht. Verhandelt wird fast immer. Die Werte je Disziplin stehen auf der jeweiligen Seite, Stand August 2026.

Paketpreise

Was die einzelnen
Kostenblöcke kosten.

Sortiert nach dem, was ein Sponsor tatsächlich bekommt – nicht nach Disziplin. Die Spannen fassen alle neun Disziplinen zusammen; wo eine Disziplin deutlich abweicht, steht es in der Zeile.

Was verkauft wirdWofür es stehtBetragBezug
Kleines Logo am Fahrzeug Aufkleber an Kotflügel, Heck oder Scheibe. Der übliche Einstieg für einen ersten Partner. 250–1.200 € pro Saison
Logo auf Teamkleidung Shirt, Softshell, Crewjacke. Wirkt im Fahrerlager und auf jedem Foto mit Menschen darauf. 250–1.200 € pro Saison
Rennanzug, Overall oder Helm Am nächsten am Gesicht, deshalb im Portrait und im Interview sichtbar. 500–5.000 € pro Saison
Tür- oder Haubenfläche Die größte einzelne Fläche, die frei verkäuflich ist. Achtung Sperrzone, siehe unten. Was das Bekleben selbst kostet, kommt hinzu. 750–4.000 € pro Saison
Material- und Reifenzuschuss Als Geld oder Sachleistung. Der ehrlichste Block, weil der Sponsor sieht, wofür er zahlt. 300–5.000 € pro Saison
Transport und Logistik Transporter, Anhänger, Sprit für die Anreise. Häufig ein Partner aus der Region. 750–6.000 € pro Saison
Einzelnes Rennwochenende Ein Termin statt einer Saison. Gut für einen Testlauf mit einem neuen Partner. 300–2.500 € pro Event
Content- und Videopaket Bilder, Onboard-Material, Kurzberichte. Wird häufig unterschätzt und zu billig verkauft. 500–5.000 € pro Saison
Paddock, Zelt und Serviceplatz Banner, Zeltfläche, Präsenz vor Ort. Wirkt auf Gäste, Helfer und andere Teams. 500–7.500 € pro Saison
Regionaler Saison-Hauptpartner Namensnennung, größte Flächen, Exklusivität in der Branche. Die Obergrenze zieht der Formelsport. 3.000–20.000 € pro Saison

💡 Die Spannen sind breit, und das ist kein Ausweichen. Ein Kart-Nachwuchsprojekt und ein GT-Team an derselben Strecke unterscheiden sich um den Faktor zehn. Was den Preis bewegt, sind Anzahl der Termine, Qualität der Bilder, Größe des Fahrerlagers und ob es die Fläche schon einmal in einem Bericht zu sehen gab.

Nach Disziplin

Vom Einstieg bis
zum Hauptpartner.

Je Disziplin das günstigste und das teuerste Paket, das auf der jeweiligen Seite angeboten wird. Der Abstand dazwischen ist die eigentliche Aussage: Fast überall gibt es einen Einstieg unter 1.000 €.

DisziplinEinstiegspaketGrößtes Paket
Kartsport 250–1.000 € 5.000–15.000 € Zur Disziplin →
Motocross 150–600 € 3.000–12.000 € Zur Disziplin →
Motorrad 250–1.000 € 5.000–20.000 € Zur Disziplin →
Oldtimer-Rallyes 100–500 € 7.500–20.000 € Zur Disziplin →
Drifting 250–1.000 € 3.000–12.000 € Zur Disziplin →
Rallye 300–1.000 € 5.000–20.000 € Zur Disziplin →
Tourenwagen & GT 300–1.200 € 5.000–20.000 € Zur Disziplin →
Langstrecke 250–1.000 € 10.000–25.000 € Zur Disziplin →
Formelsport 500–2.000 € 10.000–35.000 € Zur Disziplin →

Der Formelsport zieht die Obergrenze, die Oldtimer-Rallyes die Untergrenze. Das ist keine Wertung: Ein Etappenstopp-Partner bei einer Classic-Ausfahrt bekommt eine andere Leistung als ein Monoposto-Technikpartner, und beides ist ein sinnvolles Sponsoring.

Das Reglement

Die Flächen, die Du
gar nicht verkaufen darfst.

Der häufigste Fehler im Motorsport-Sponsoring ist eine Zusage, die am Renntag nicht gehalten werden kann: Das Logo sollte auf die Tür, und dort ist kein Platz. Die folgenden Vorgaben stammen aus dem DMSB-Rallye-Reglement 2026 und gelten für DMSB-genehmigte Rallyes. In anderen Disziplinen gelten eigene, aber vergleichbare Regeln.

Startnummernschilder an den Vordertüren

67 cm breit, 17 cm hoch, einschließlich 1 cm weißer Einfassung. Die Ziffern sind fluoreszierend gelb, 14 cm hoch, 2 cm Strichstärke. Der restliche Teil dieser Schilder ist für die Werbung des Veranstalters reserviert – nicht für Deine Sponsoren. Alternativ erlaubt die nationale Regelung Ziffern von 28 cm Höhe auf weißem Rechteck von maximal 50 × 38 cm. (Art. 27.2.1)

Die 10-cm-Sperrzone

Außer dem Farbmuster des Fahrzeugs darf sich kein Zeichen innerhalb von 10 cm zum Startnummernschild befinden. Das ist die Regel, an der die meisten Beklebungspläne scheitern, weil die Tür optisch groß aussieht und nach Abzug von Schild und Sperrzone deutlich schrumpft. (Art. 27.2.3)

Flächen des Serien-Promoters

Der Serien-Promoter kann sich zwei weitere Bereiche vorbehalten: eine Fläche von 15 cm Höhe über die volle Breite der Windschutzscheibe unterhalb der Teilnehmerfläche, und eine von 6 cm Höhe und 67 cm Breite unmittelbar unter dem Startnummernträger auf den Türen. (Art. 29.5.1)

Pflichtwerbung im Identifikationsmaterial

Werbung innerhalb des vom Veranstalter gestellten Materials ist zwingend vorgeschrieben und kann nicht abgelehnt werden. Änderungen daran sind nicht erlaubt. Wer einem Sponsor Branchenexklusivität zusagt, sollte das wissen. (Art. 27.1.2)

Fahrer- und Beifahrernamen

Auf den hinteren Seitenscheiben stehen Anfangsbuchstabe des Vornamens und Nachname, weiß, Helvetica, 6 cm Großbuchstabenhöhe, 1,0 cm Strichstärke. Der Fahrername steht oben. Auch diese Fläche ist damit belegt. (Art. 28.1)

Allgemeine Grenzen

Werbung am Fahrzeug muss nach nationalem Recht sowie den Bestimmungen von FIA und DMSB zulässig sein, darf nicht anstößig und nicht politischer oder religiöser Natur sein und die Sicht der Crew durch die Scheiben nicht behindern. (Art. 29.1)

Der Sonderfall

Die Regel, die Deinen
Reifenpartner schützt.

Der Veranstalter kann Bewerber auffordern, zusätzlich eine freiwillige Werbung anzubringen. Lehnst Du ab, darf das Nenngeld dafür höchstens verdoppelt werden, und der Aufschlag ist auf 2.000 € gedeckelt (Art. 29.4.1). So weit die bekannte Hälfte.

Die zweite Hälfte steht in Art. 29.4.2 und wird selten zitiert: Bezieht sich die freiwillige Veranstalterwerbung auf eine Automobilmarke, Reifen, Kraftstoff oder Öl, darf bei Ablehnung überhaupt kein zusätzliches Nenngeld berechnet werden.

Praktisch heißt das: Wer einen Reifenhändler, eine Werkstatt, einen Kraftstoff- oder Schmierstoffpartner gewonnen hat, kann konkurrierende Veranstalterwerbung aus derselben Warengruppe kostenfrei ablehnen. Das ist der reglementarische Ersatz für eine Branchenexklusivität, die in Sponsoringverträgen oft gefordert, aber selten sauber geregelt wird – und ein Argument, das im Gespräch mit genau diesen Partnern wirkt.

Wer die freiwillige Werbung dagegen annimmt, muss die in der Ausschreibung genannten Flächen freihalten; Änderungen an den Aufklebern sind nicht erlaubt (Art. 29.4.3). Auch diese Flächen gehen also von dem ab, was Du verkaufen kannst.

Sachleistung

Reifen statt Geld –
und die Falle dabei.

Anders als im Vereinssport ist Sachsponsoring im Motorsport oft die naheliegendere Form. Die Hauptkostenblöcke sind Reifen, Verschleißteile, Wartung und Transport, und genau das kann ein Werkstatt-, Reifen- oder Materialbetrieb zu Selbstkosten leisten. Der Betrieb gibt weniger aus, als das Team an Wert bekommt. Die angebotenen Sachleistungspakete reichen von 100 bis 8.000 € Gegenwert.

Was dabei regelmäßig übersehen wird: Fließt eine Werkstatt- oder Materialleistung gegen eine Werbeleistung, ist das kein Geschenk, sondern ein tauschähnlicher Umsatz. Beide Seiten erbringen eine Leistung, beide rechnen sie ab, und die Umsatzsteuer bemisst sich am Wert der jeweiligen Leistung. Das ist beherrschbar, wird aber häufig übersehen; die Beurteilung im Einzelfall gehört zur Steuerberatung. Der Rahmen dazu steht unter Sponsoring steuerlich absetzen.

Für die Preisgestaltung heißt das: Ein Sachleistungspaket sollte denselben Gegenwert ausweisen wie ein Geldpaket mit derselben Gegenleistung. Wer Reifen im Wert von 1.500 € bekommt und dafür die Türfläche gibt, sollte diese Türfläche nicht gleichzeitig für 800 € in Geld anbieten.

Praxis

In vier Schritten
zu einem Preis, der hält.

1. Kostenblöcke einzeln ausrechnen

Nenngeld, Reifen, Verschleiß, Transport, Streckenmiete, Kleidung, Übernachtung. Getrennt, mit echten Zahlen aus der letzten Saison. Wer das nicht hat, sammelt es eine Saison lang – das ist die Grundlage für alles Weitere.

2. Die verkäuflichen Flächen ausmessen

Erst nach Abzug von Startnummernschild, Sperrzone und Promoter-Flächen. Am besten am Fahrzeug mit Maßband, nicht am Bildschirm. Was übrig bleibt, ist das Sortiment.

3. Drei Pakete schneiden, nicht zwölf

Ein kleines, ein mittleres, ein Hauptpaket. Zu jedem gehört: Fläche, Laufzeit, Anzahl der Termine, Bild- und Videonutzung, Nennung in Social Media. Ein Sponsoringkonzept ist genau diese Auflistung, nur ausformuliert.

4. Schriftlich festhalten, was wann geliefert wird

Der häufigste Grund, warum ein Sponsor nach einer Saison nicht verlängert, ist nicht der Preis, sondern ausbleibende Rückmeldung. Bilder nach dem Rennen, Ergebnis, ein kurzer Bericht. Was dazu in einen Vertrag gehört, steht im Sponsoringvertrag-Muster, die Pflege danach unter Sponsorenpflege.

Für Unternehmen

Was ein Betrieb
dafür bekommt.

Für ein Autohaus oder eine Kfz-Werkstatt ist Motorsport der Bereich, in dem die eigene Leistung zur Gegenleistung wird: Wartung, Reifen, HU-Vorbereitung und Transport sind das, was ein Team ohnehin braucht. Für Handwerksbetriebe und kleine und mittlere Unternehmen zählt eher das Fahrerlager: ein Ort, an dem Gespräche entstehen und man Gäste hinbringen kann.

Wer den umgekehrten Weg gehen und gezielt suchen will, findet den Einstieg unter Motorsport sponsern. Für Unternehmen sind Suche, Profil und der vollständige Nachrichtenaustausch auf findasponsor kostenlos.

Häufige Fragen

Fragen zu Kosten
im Motorsport-Sponsoring.

Was kostet Motorsport-Sponsoring im Breitensport?
Die Spanne ist größer als im Vereinssport, weil es nicht eine Fläche gibt, sondern viele. Auf findasponsor reichen die angebotenen Pakete von rund 100 € für eine Sachleistung bei einer Oldtimer-Rallye bis 35.000 € für einen lokalen Hauptpartner im Formelsport. Der typische Einstieg liegt zwischen 250 und 1.000 € pro Saison für ein kleines Logo auf Fahrzeug oder Teamkleidung, ein regionaler Saison-Hauptpartner zwischen 3.000 und 20.000 €. Es sind Angebotspreise, keine abgeschlossenen Verträge – und sie beziehen sich auf den deutschen Breitensport, nicht auf Werksteams oder internationale Serien.
Warum ist Motorsport-Sponsoring teurer als Bandenwerbung?
Ist es pro Paket oft gar nicht. Eine Bandenwerbung im Amateurverein und ein kleines Fahrzeuglogo liegen in derselben Größenordnung. Der Unterschied liegt in der Struktur: Im Verein zahlst Du einmal für eine Fläche, die eine Saison lang am selben Ort steht. Im Motorsport kaufst Du Sichtbarkeit an einem Fahrzeug, das an wenigen Wochenenden im Jahr fährt – dafür aber fotografiert, gefilmt und im Fahrerlager gezeigt wird. Wer nur Kontakte am Renntag zählt, rechnet Motorsport-Sponsoring systematisch schlecht.
Welche Flächen am Rennfahrzeug kann ich überhaupt verkaufen?
Nicht alle. Bei DMSB-genehmigten Rallyes sind die Startnummernschilder an den Vordertüren 67 × 17 cm groß, und ihr Restbereich neben der Ziffer ist für die Werbung des Veranstalters reserviert (DMSB-Rallye-Reglement 2026, Art. 27.2.1). Dazu kommt eine Sperrzone: Außer dem Farbmuster des Fahrzeugs darf sich kein Zeichen innerhalb von 10 cm zum Startnummernschild befinden (Art. 27.2.3). Dem Serien-Promoter sind zusätzlich eine Fläche von 15 cm Höhe über die volle Breite der Windschutzscheibe und eine von 6 × 67 cm direkt unter dem Startnummernträger vorbehalten (Art. 29.5.1). Was übrig bleibt, kannst Du verkaufen – und das ist immer noch der größte Teil des Fahrzeugs.
Kann der Veranstalter mir Werbung aufs Auto zwingen?
Teilweise ja. Werbung innerhalb des vom Veranstalter gestellten Identifikationsmaterials ist zwingend vorgeschrieben und kann vom Teilnehmer nicht abgelehnt werden (Art. 27.1.2). Daneben gibt es die freiwillige Veranstalterwerbung: Lehnst Du die ab, darf das Nenngeld höchstens verdoppelt werden, und dieser Aufschlag ist auf 2.000 € gedeckelt (Art. 29.4.1). Wichtig für Dein Sponsoring ist die Ausnahme in Art. 29.4.2: Bezieht sich die freiwillige Werbung auf eine Automobilmarke, Reifen, Kraftstoff oder Öl, darf bei Ablehnung gar kein Aufschlag berechnet werden. Wer einen Reifenhändler oder eine Werkstatt als Partner hat, kann konkurrierende Werbung aus derselben Warengruppe also kostenfrei ablehnen.
Lohnt sich Sachsponsoring statt Geld?
Im Motorsport häufiger als im Vereinssport, weil die Hauptkostenblöcke Reifen, Verschleißteile und Wartung sind – also genau das, was ein Werkstatt-, Reifen- oder Materialbetrieb zu Selbstkosten leisten kann. Im Breitensport reichen die angebotenen Sachleistungspakete von 100 bis 8.000 € Gegenwert. Steuerlich ist das kein Geschenk: Fließt eine Leistung gegen eine Werbeleistung, ist das ein tauschähnlicher Umsatz, beide Seiten rechnen ab, und die Umsatzsteuer bemisst sich am Wert der jeweiligen Leistung. Näheres unter Sponsoring absetzen; die Beurteilung im Einzelfall gehört zur Steuerberatung.
Was kostet eine DMSB-Lizenz und braucht mein Sponsor eine?
Der Fahrer braucht eine Fahrerlizenz, der Sponsor nicht zwingend. Es gibt aber die DMSB Sponsor-Card: Damit wird ein Sponsor oder Namensgeber neben dem Fahrernamen im offiziellen Programmteil sowie in Nenn-, Starter- und Ergebnislisten geführt, ohne selbst Bewerber zu sein (DMSB-Lizenzbestimmungen Art. 38 Abs. 1). Ein Fahrer darf dabei nur einen lizenzierten Sponsor angeben – dieser Nennplatz ist also faktisch exklusiv und eignet sich als Gegenleistung nur für einen einzigen Partner. Die aktuellen Gebühren nennt der DMSB; sie werden häufig vom Verein oder Veranstalter übernommen. Konkrete Beträge stehen hier bewusst nicht, weil sie sich jährlich ändern.
Wie setze ich als Fahrer einen realistischen Preis an?
Nicht über eine Wunschsumme, sondern über Kostenblöcke. Ein Sponsor versteht "600 € decken die Reifen für vier Rennwochenenden" sofort und "wir suchen 5.000 € Saisonbudget" gar nicht. Rechne Nenngeld, Reifen, Verschleiß, Transport, Streckenmiete und Kleidung getrennt aus, schneide daraus drei Pakete und benenne zu jedem die Gegenleistung. Das ist auch der Aufbau, den ein Sponsoringkonzept braucht.
Gelten diese Regeln für jede Veranstaltung?
Nein. Die genannten Maße und Sperrzonen gelten für DMSB-genehmigte Veranstaltungen. Bei Wettbewerben mit FIA-Prädikat gehen die FIA-Bestimmungen vor. Clubsport, markenoffene Trackdays und nicht DMSB-genehmigte Formate unterliegen ihnen gar nicht – dort legt der Veranstalter die Flächen selbst fest. Serien- und Prädikatsausschreibungen können zusätzliche Werbeanforderungen stellen. Vor der Zusage an einen Sponsor lohnt deshalb ein Blick in die Ausschreibung der konkreten Veranstaltung.
Plattform & Konditionen

Fragen zu findasponsor

Was kostet findasponsor für Sponsorsuchende?
Das Basisprofil ist dauerhaft kostenlos: Registrierung, Profil, Platz im Verzeichnis, 5 Bilder, 1 YouTube-Video, das Empfangen und Lesen aller Nachrichten von Unternehmen sowie die Vorstellung auf unseren Social-Media-Kanälen und fertige Vorlagen zum Teilen. Der Basis-Plan für 19,90 €/Monat oder 199 €/Jahr schaltet das Antworten auf Nachrichten frei, enthält 5 selbst begonnene Erstkontakte zu Unternehmen je Kalendermonat und stellt Dich in Verzeichnissuche, Matching, auf der Startseite und in der wöchentlichen Profil-E-Mail an Unternehmen vor alle kostenlosen Profile. Dazu kommen öffentlich sichtbare Reichweitenangaben, 20 Bilder, 3 Videos, eine eigene Profil-URL, sichtbare Kontaktdaten und Social-Media-Links, die eigene Sponsoringmappe zum Hochladen und der „Unterstützen“-Button für Direktzahlungen per PayPal. Premium kostet 29,90 €/Monat oder 299 €/Jahr, erhöht die Erstkontakte auf 15 je Kalendermonat, setzt Dich überall an die erste Stelle, ergänzt das Premium-Badge, eine hervorgehobene Darstellung im Verzeichnis sowie bis zu 50 Bilder und 10 Videos. Alle Preise inkl. 19 % MwSt., im Jahresplan sind 2 Monate gratis.
Was kostet findasponsor für Unternehmen?
Unternehmensprofil, Listung im Unternehmensverzeichnis, Verzeichnissuche, Merkzettel und das KI-Matching sind dauerhaft kostenlos – ebenso der komplette Nachrichtenaustausch: Sponsorsuchende anschreiben, lesen und antworten kostet nichts. Das Business-Abo für 39,90 €/Monat oder 399 €/Jahr, jeweils inkl. 19 % MwSt., stellt Dein Unternehmen im internen und im öffentlichen Verzeichnis vor alle Profile ohne Abo, zeigt es im Unternehmensbereich der Startseite, hebt die Karte im Verzeichnis hervor und gibt Dir direkten Zugriff auf Telefon und E-Mail in den Profilen der Sponsorsuchenden. Die Listung selbst ist kostenlos; das Abo bestimmt die Reihenfolge. Monats- und Jahrespläne verlängern sich automatisch um die gewählte Laufzeit und sind jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar. Es gibt keine Provision, keine Vermittlungsgebühr und kein Mindestbudget.
Kann ich Sponsorenanfragen kostenlos empfangen und beantworten?
Empfangen und lesen: ja. Nachrichten von Unternehmen kommen im kostenlosen Basisprofil vollständig an, mit Absender und Text, und Du wirst per E-Mail benachrichtigt. Zum Antworten brauchst Du den Basis- oder Premium-Plan; dann sind Antworten unbegrenzt. Selbst Unternehmen anschreiben kannst Du mit Basis 5-mal und mit Premium 15-mal je Kalendermonat. Gezählt wird nur die erste Nachricht an ein Unternehmen, mit dem Du noch nie geschrieben hast – Antworten werden nicht angerechnet.
Was bringt ein Plan für meine Platzierung?
Unternehmen sehen zuerst die obersten Treffer, und die meisten schauen sich nicht alle Profile an. Sortiert wird überall in derselben Reihenfolge: Premium zuerst, danach alle Profile mit Basis-Plan, danach die kostenlosen. Das gilt für die Verzeichnissuche, das KI-Matching, die Profilkarten auf der Startseite und die wöchentliche Profil-E-Mail an Unternehmen. Innerhalb einer Stufe stehen Profile mit Bild vorn und neuere weiter oben. Eine Ausnahme gibt es: Sucht ein Unternehmen mit Umkreis, zählt die Entfernung zuerst – ein nahes kostenloses Profil steht dann vor einem weit entfernten Premium-Profil. Im Verzeichnis gelistet und für Suchmaschinen sichtbar ist übrigens jedes Profil, auch ohne Plan; für die Platzierung entscheidet der Plan nur über die Reihenfolge. Daneben schaltet er das Antworten auf Nachrichten und eigene Erstkontakte frei.
Wie viele Bilder und Videos kann ich hochladen?
Im kostenlosen Basisprofil sind 5 Bilder und 1 YouTube-Video enthalten. Der Basis-Plan für 19,90 €/Monat inkl. 19 % MwSt. erlaubt 20 Bilder und 3 Videos, Premium für 29,90 €/Monat inkl. 19 % MwSt. bis zu 50 Bilder und 10 Videos. Videos werden über youtube-nocookie.com eingebunden.
Warum sieht niemand meine Reichweite?
Die Reichweitenangaben im Profil – Follower, monatliche Reichweite, Zuschauer und Auftritte pro Jahr – werden erst ab dem Basis-Plan öffentlich angezeigt. Eintragen kannst Du sie jederzeit kostenlos, sichtbar für Unternehmen werden sie mit einem Plan. Dasselbe gilt für die Hauptplattform.
Wonach können Unternehmen im Verzeichnis suchen?
Nach Kategorie und Disziplin, nach Ort mit Umkreis und nach Preisspanne; dazu gibt es eine Freitextsuche. Angaben wie Level, Liga oder angebotene Gegenleistungen stehen im Profil und sind dort sichtbar, aber sie sind keine eigenen Filter.
Wie finde ich als Sponsorsuchender passende Unternehmen?
Im Unternehmensverzeichnis. Dort stehen alle Firmen, die auf findasponsor Sponsoring anbieten – durchsuchbar nach Branche, Region mit Umkreis und dem Bereich, den sie bevorzugt fördern. Du kannst sie direkt aus dem Profil heraus anschreiben: mit dem Basis-Plan 5 Erstkontakte pro Kalendermonat, mit Premium 15. Antworten auf eingehende Anfragen werden nicht angerechnet.
Nimmt findasponsor eine Provision auf Sponsoring-Deals?
Nein. Auf abgeschlossene Sponsoring-Deals fallen 0 % Provision an. Was Sponsor und Sponsoringpartner vereinbaren, bleibt vollständig bei beiden. findasponsor finanziert sich über die optionalen Pläne, nicht über eine Beteiligung am Deal.
Wie unterscheidet sich findasponsor von einer Agentur?
Eine Agentur vermittelt, berät und wird am Ergebnis beteiligt. findasponsor ist ein Verzeichnis: Beide Seiten stellen sich selbst dar, der Erstkontakt läuft direkt, und die Konditionen verhandelt ihr ohne Zwischenstelle. Es gibt keine Exklusivitätsbindung – Du kannst parallel eigene Sponsoren suchen oder mit einer Agentur arbeiten.
Welche Rolle spielt der Standort im Profil?
Eine große. Viele Unternehmen sponsern dort, wo ihre Kundschaft ist, und suchen deshalb über Ort und Umkreis. Ein Profil ohne Ort oder mit veralteter Adresse taucht bei diesen Suchen schlicht nicht auf. Stadt und Postleitzahl gehören deshalb zu den wichtigsten Angaben überhaupt.
Kann ich mehrere Sponsoringpakete gleichzeitig anbieten?
Ja, und es ist meist sinnvoll. Drei bis fünf Pakete mit klaren Leistungen und Preisrahmen decken unterschiedliche Budgets ab – vom kleinen Förderpaket bis zur Saisonpartnerschaft. Ein einzelner Wunschbetrag ohne Gegenleistung führt dagegen häufig zu Rückfragen oder gar keiner Antwort.
Kann ich mehrere Sponsoren gleichzeitig haben?
Ja, und die meisten haben mehrere. Wichtig ist nur, dass die Leistungen sauber getrennt sind: wer welche Fläche bekommt, wer wo genannt wird, für welchen Zeitraum. Branchenexklusivität – also nur ein Partner aus einer Branche – ist bei großen Paketen üblich und dort ein Verkaufsargument; bei kleinen Paketen schränkt sie meist mehr ein, als sie einbringt. Was vereinbart ist, gehört in den Sponsoringvertrag und nicht in eine mündliche Absprache.
Was gehört in ein gutes Sponsoringprofil?
Vier Angaben entscheiden: wer ihr seid, wo ihr sitzt, was ihr konkret anbietet und in welchem Preisrahmen. Dazu aktuelle Bilder, eine nüchtern eingeordnete Reichweite, die Termine oder Zeiträume, um die es geht, und ein Ansprechpartner mit Namen. Wer diese vier Punkte schon in den ersten Zeilen beantwortet, erspart dem Unternehmen die Rückfrage – und bekommt sie erfahrungsgemäß eher als Anfrage zurück.
Welche Fehler sollte ich bei der Sponsorensuche vermeiden?
Die häufigsten: kein Preisrahmen, keine konkrete Gegenleistung, veraltete oder fehlende Bilder, übertriebene Reichweitenangaben und ein Profil, das nur um Unterstützung bittet, statt ein Angebot zu machen. Ein Unternehmen muss in wenigen Sekunden erkennen können, was es bekommt und was es kostet.
Muss ich einen Vertrag mit findasponsor abschließen?
Nein. Es gibt keinen Vermittlungsvertrag und keine Erfolgsbeteiligung. Die optionalen Pläne sind Abonnements, die sich automatisch um die gewählte Laufzeit verlängern und jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar sind. Den Sponsoringvertrag schließt Du direkt mit Deinem Partner.
Brauche ich einen schriftlichen Sponsoringvertrag?
Sobald Geld oder Sachleistungen fließen: ja. Eine Seite reicht in den meisten Fällen – wer leistet was, über welchen Zeitraum, zu welchem Betrag, wann wird gezahlt, wie darf das Logo verwendet werden, wem gehören die Bilder, gibt es Exklusivität, wie wird gekündigt. Für das sponsernde Unternehmen ist die schriftlich festgehaltene Gegenleistung außerdem die Grundlage, um die Ausgabe als Werbeaufwand zu behandeln; wie das im Einzelfall zu bewerten ist, gehört zum Steuerberater. Eine Vorlage steht unter Sponsoringvertrag-Muster. Mit findasponsor hat dieser Vertrag nichts zu tun – er wird direkt zwischen den beiden Partnern geschlossen.
Wie halte ich den Kontakt, nachdem der Vertrag steht?
Über die Verlängerung entscheidet sich während der Laufzeit, nicht am Ende. Bewährt hat sich eine kurze Rückmeldung zum Start, ein Beleg für die vereinbarte Sichtbarkeit – Foto der Fläche, Screenshot der Erwähnung –, ein bis zwei Zwischenstände und zum Abschluss ein kurzer Rückblick mit dem Vorschlag für die nächste Periode. Das kostet wenig Zeit und ist der häufigste Unterschied zwischen einem einmaligen und einem wiederkehrenden Sponsor. Den vollständigen Ablauf beschreibt der Ratgeber zur Sponsorenpflege.

Woher die Angaben stammen

  • Paketpreise: Angebotspreise aus dem deutschen Breitensport-Motorsport, Stand August 2026 – keine abgeschlossenen Verträge und keine Marktstudie. Die Werte je Disziplin stehen auf der jeweiligen Seite.
  • Flächen, Maße und Sperrzonen: DMSB-Handbuch 2026, grüner Teil, DMSB-Rallye-Reglement, Stand 18.12.2025, Artikel 27, 28 und 29. Gültig ab 1. Januar 2026.
  • Freiwillige Veranstalterwerbung und Nenngeld-Obergrenze: ebenda, Artikel 29.4.1 bis 29.4.3.
  • DMSB Sponsor-Card: DMSB-Lizenzbestimmungen, Artikel 38 Absatz 1, in Verbindung mit dem DMSB-Veranstaltungsreglement und Art. 22.1 des Rallye-Reglements.
  • Herausgeber der Regelwerke: Deutscher Motor Sport Bund e.V. (DMSB), dmsb.de.

Die Reglementsangaben gelten für DMSB-genehmigte Veranstaltungen. Bei Wettbewerben mit FIA-Prädikat gehen die FIA-Bestimmungen vor. Clubsport, markenoffene Trackdays und nicht DMSB-genehmigte Formate unterliegen ihnen nicht. Regelwerke werden jährlich überarbeitet – vor einer Zusage an einen Sponsor gilt die Ausschreibung der konkreten Veranstaltung.

Live auf findasponsor
548

Mitglieder auf findasponsor – Unternehmen auf Partnersuche und Vereine, Sportler, Creator und Veranstalter, die einen Sponsor suchen.

Anzeige i Diese Anzeige stammt von einem Unternehmen mit Business-Abo bei findasponsor. Unternehmen mit Business-Abo können hier ohne Zusatzkosten eine eigene Anzeige schalten – Internetadresse eintragen genügt, den Rest übernimmt die KI. Mehr dazu
Eiweißlöffel und Proteinbehälter aus biobasiertem Kunststoff
Der SCOOPER ist ein 2-in-1-Dosierlöffel mit Behälter für Proteinpulver und andere Lebensmittel. Made in Germany aus nachhaltigen Materialien mit eigener Fertigung in Bruchsal.
Zum Shop →