Modernes Stadion bei Nacht mit großem leuchtendem 'findasponsor ARENA'-Schriftzug an der Glasfassade, Fans strömen ins Stadion, Flutlicht im Hintergrund – Naming Rights Sponsoring auf findasponsor.de

Ratgeber für Sponsoren & Vereine

Naming Rights.
Stadion, Halle, Court – Marke im Namen.

Naming Rights – das Recht, einer Sportstätte oder einem Wettbewerb den eigenen Markennamen zu geben – ist eine der langfristigsten Formen des Sponsorings. Wer Naming-Sponsor wird, kann Teil der Vereinsidentität und im besten Fall sogar der Stadt-Geographie werden. Was kostet ein Naming-Right? Wie wird es vertraglich geregelt? Welche Risiken gibt es? Dieser Ratgeber erklärt Stadion-, Halle-, Court- und Cup-Naming im deutschen Sport. Ergänzend: Hauptsponsor werden und Sponsoringvertrag-Muster.

Sponsoring-Partner finden Was kostet Naming?

Direkte Antwort

Was sind Naming Rights?

Naming Rights sind Namensrechte: Ein Sponsor erwirbt das Recht, seinen Marken- oder Firmennamen zum Bestandteil des Namens einer Spielstätte, eines Wettbewerbs oder eines Teams zu machen. Aus der Stadthalle wird die „XY-Halle", aus dem Pokal der „XY-Cup". Der Sponsor erscheint damit nicht nur auf einer Werbefläche, sondern in jeder Pressemitteilung, jeder Liga-Tabelle, jedem Spielbericht, auf Wegweisern und in Online-Karten.

Naming Rights sind damit die wirkungsvollste, aber auch die am stärksten bindende Sponsoring-Form. Im Amateur- und Semi-Profi-Bereich liegen Hallen- und Stadion-Namensrechte typischerweise bei 2.000–10.000 € pro Jahr, im Profibereich um ein Vielfaches darüber. Mehrjahresverträge sind der Normalfall, weil ein Name Zeit braucht, bis er sich im Sprachgebrauch durchsetzt.

Wichtig vor jeder Verhandlung: Namensrechte an einer Halle oder einem Stadion müssen mit dem Eigentümer abgestimmt werden – das ist im Amateurbereich häufig die Kommune, eine Schule oder ein Sportverband, nicht der Verein selbst.

Grundlagen

Was sind
Naming Rights?

Naming Rights – übersetzt „Namensrechte" – ist das vertragliche Recht, einer Sportstätte, einem Wettbewerb oder einer Mannschaft einen Markennamen zu geben. Bekannte Beispiele aus dem deutschen Profisport sind Stadien, die seit langem den Namen eines Versicherers, Automobilherstellers oder einer Brauerei tragen, oder Cup-Wettbewerbe, die nach einem Sponsor benannt sind.

Der Unterschied zu anderen Sponsoring-Formen: Beim Naming wird die Marke nicht nur sichtbar – sie wird im Sprachgebrauch potenziell Teil der Stadt-Geographie. Wenn jemand sagt „Wir treffen uns vor dem Stadion", taucht der Sponsoren-Name im Alltagssprachgebrauch auf – das ist eine Form der organischen Markenkommunikation, die in dieser Tiefe sonst kaum erreichbar ist.

Naming-Sponsoring ist auch das langfristigste Sponsoring-Format: Verträge laufen im Profibereich typischerweise 5–15 Jahre. Branding muss sich im Sprachgebrauch verankern – bei sehr kurzen Verträgen verwenden viele Menschen weiter den alten Namen, sodass der Sponsor wenig Effekt hat.

Naming-Varianten

Welche Naming-
Möglichkeiten gibt es?

Naming Rights ist nicht auf Stadien beschränkt — es gibt verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Preispunkten:

STADION / HALLE
Sportstätten-Naming

Komplette Sportstätte trägt den Sponsoren-Namen. Maximale Sichtbarkeit, längste Laufzeiten.

  • 1. Bundesliga: 2-15 Mio. €/Jahr
  • 2. Bundesliga: 500k-2 Mio. €/Jahr
  • Amateur: 1.500-15.000 €/Jahr
  • Laufzeit 5-15 Jahre Standard
COURT / TEILSTÄTTE
Bereichs-Naming

Einzelner Court, Halle oder Vereinsheim-Bereich. Niederschwelliger Einstieg.

  • Tenniscourt: 1.000-5.000 €/Jahr
  • Vereinsheim: 1.500-8.000 €/Jahr
  • Trainingsanlage: 800-4.000 €/Jahr
  • Laufzeit 2-5 Jahre
CUP / WETTBEWERB
Event-Naming

Saison-Höhepunkt, Pokalrunde oder regelmäßiges Turnier mit Markennamen.

  • Amateur-Cup: 1.000-10.000 €/Auflage
  • Profi-Turnier: 50k-500k €/Auflage
  • Saison-Highlight: 5.000-50.000 €
  • Laufzeit oft mehrjährig

Naming Rights in Zahlen

Etablierter Markt.
Langfristige Verträge.

Naming Rights sind im deutschen Profi-Fußball weitgehend Standard – zwei Drittel der Spielstätten haben ihre Namensrechte vermarktet, mit überdurchschnittlich langen Vertragslaufzeiten.

66,1 %
aller Stadien in Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga haben Namensrechte veräußert
Quelle: Stadionwelt
~12,1 Jahre
durchschnittliche Vertragslaufzeit ligaübergreifend (Bundesliga ø 15,4 Jahre)
Quelle: Stadionwelt
~779.000 €
Ø-Jahresvergütung 2. Bundesliga
(3. Liga: ~426.000 €)
Quelle: Stadionwelt

Im Profi-Sport ist Stadion-Naming weitgehend Standard. Im Amateurbereich (Vereinsheim, Kreisliga-Stadien, regionale Hallen) gibt es deutlich mehr Spielraum für neue Naming-Partnerschaften – meist im niedrigen vier- bis fünfstelligen Bereich pro Jahr.

Modell-Beispiele

Branchenübliche Naming-
Spannen nach Liga-Tier.

Da konkrete Naming-Vertragssummen einzelner Vereine in der Regel nicht offiziell veröffentlicht werden und sich Werte stark verändern können (Verlängerungen, Sponsor-Wechsel, Inflation), arbeiten wir hier mit branchenüblichen Spannen nach Liga-Tier statt mit konkreten Vereinsbeträgen. Die Werte basieren auf öffentlich zugänglichen Marktdaten (Stadionwelt, Statista, kicker).

Tier / SportstätteBranchenübliche SponsorenSpanne Wert/JahrÜbliche Laufzeit
Champions-League-Klubs / Top-BundesligaVersicherer, Banken, Premium-Automobile~6–15 Mio. €15+ Jahre
Mittlere Bundesliga-StadienEnergieversorger, Telekommunikation, Industrie~2–5 Mio. €10–15 Jahre
2. Bundesliga-StadienRegionale Versicherer, Sparkassen, Mittelstand~500.000–2 Mio. €5–10 Jahre
3. Liga / RegionalligaRegionale Brauereien, Sparkassen, Bauunternehmen~100.000–500.000 €3–8 Jahre
Multifunktions-Halle (Profi-Eishockey/-Basketball)Tech, Telekommunikation, Mobility-Marken~1–7 Mio. €5–15 Jahre
Amateur-Stadion / VereinsheimLokale KMU, Handwerker, Autohäuser~1.500–15.000 €2–5 Jahre
Pokal- / Cup-Naming (Profi-Bereich)Sparkassen, Brauereien, Automobil~50.000–500.000 € pro Auflagemehrjährig oder pro Auflage

Diese Spannen sind Modell-Beispiele basierend auf öffentlich zugänglichen Marktdaten und können sich durch Vertragsverlängerungen, Inflation und veränderte Sportstätten-Bewertungen verändern. Konkrete Vertragssummen einzelner Vereine werden meist nicht offiziell veröffentlicht. Aktuelle Marktbewertungen liefern z.B. die Stadionwelt oder die jährliche „Fair Market Value"-Studie von The Sponsor.

Vertragsbestandteile

Was im Naming-
Vertrag stehen muss.

Naming-Verträge sind komplexer als Standard-Sponsoringverträge. Diese Klauseln sind essentiell:

1

Genauer Markenname + Schreibweise

Exakte Schreibweise definieren: Bindestrich? Großbuchstaben? Logo-Integration? Z.B. „Marken-Name Arena" vs. „MarkenName Arena". Bei Marken mit besonderer Schreibweise konsequent durchhalten – auf Schildern, Tickets, in der Pressearbeit, auf der Vereinswebsite.

2

Laufzeit + Verlängerungsoption

5-15 Jahre Laufzeit + Verlängerungsoption für 5 Jahre. Sponsor hat Vorrecht bei Verlängerung — schützt Investition.

3

Markenrechte + Logo-Verwendung

Wo darf der Sponsor seine Marke verwenden (Stadion-Schilder, Tickets, Programmhefte, Mannschafts-Merchandise)? Wo darf der Verein die Marke verwenden? Beidseitige Rechte regeln.

4

Image-Schutz-Klauseln

Was passiert bei Skandalen? Wenn das Stadion zum Schauplatz von Krawallen wird, kann Sponsor außerordentlich kündigen? Bei Sponsor-Skandalen kann Verein kündigen? Beidseitige Schutzklauseln.

5

Übergangsregelung bei Vertragsende

Wer baut die Schilder ab? Wer trägt Kosten für Re-Branding? Übergangsfrist von 6-12 Monaten Standard. Sponsor zahlt Re-Branding-Kosten anteilig.

6

Insolvenz-Klauseln

Was passiert, wenn Sponsor insolvent wird? Außerordentliches Kündigungsrecht für Verein. Was passiert, wenn Verein insolvent wird? Sponsor kann Naming kürzer beenden, ohne komplette Vertragssumme zu verlieren.

7

Verbands-Genehmigung

Bei Verbandsturnieren oder DFB-Spielstätten: Genehmigung des Verbands einholen. Im Vertrag als Bedingung formulieren.

8

Aktivierungs-Pflichten

Welche zusätzlichen Aktivierungs-Maßnahmen sind verbindlich? Pressekonferenzen, Foto-Termine, Charity-Engagement? Klar definieren statt vage formulieren.

Risiken

5 Risiken
beim Naming-Sponsoring.

Naming-Sponsoring ist langfristig und teuer. Diese Risiken solltest Du vor Vertragsabschluss kennen:

Image-Transfer-Risiko

Bei Skandalen am Stadion (Hooligans, Korruption, Doping) wird Dein Markenname mit der Negativ-Schlagzeile in Verbindung gebracht. Schutz: Sonderkündigungsrechte im Vertrag bei "rufschädigendem Verhalten".

Sprachgebrauchs-Trägheit

Wenn eine bestehende Sportstätte umbenannt wird, verwenden viele Fans und Anwohner über Jahre weiter den alten Namen. Naming-Effekt entfaltet sich erst nach 5–10 Jahren wirklich. Bei sehr kurzen Verträgen (2–3 Jahre) ist die Außenwirkung daher meist gering.

Insolvenz des Vereins

Wenn der Verein während Vertragslaufzeit insolvent wird, kann Sponsor in der Insolvenzmasse "verloren" gehen. Schutz: Vorausbezahlung in Raten, Insolvenz-Sonderkündigungsrecht.

Politische / behördliche Eingriffe

Bei städtischen Sportstätten kann Stadtrat den Naming-Vertrag rückgängig machen, wenn Sponsor mit politisch unerwünschten Themen verbunden wird. Vertrag muss städtische Genehmigung nachweisen.

Markenkonflikte mit Wettbewerbern

Wenn Konkurrent auf der Banden-Werbung des Stadions auftaucht, kann das Naming-Sponsoring entwerten. Branchen-Exklusivität für gesamte Sportstätte vereinbaren.

Zielgruppen

Welche Branchen
profitieren typischerweise?

Versicherungen, Banken, Telekommunikation: Eine der klassischen Zielgruppen für Stadion-Naming. Branchen mit hohem Werbedruck und langfristigem Markenaufbau-Bedarf, für die Naming einen kontinuierlichen Sichtbarkeits-Anker liefert.

Premium-Automobile: Aktive Naming-Sponsoren – Image-Transfer durch sportlichen, hochwertigen Kontext und gut zur Premium-Markenpositionierung passend.

Lokal verankerte Brauereien: Klassische Naming-Sponsoren regionaler Stadien. Die lokale Verankerung passt gut zur Vereinsidentität und stärkt die regionale Marke.

B2B-Tech-Konzerne und Industrie-Unternehmen: Naming für Talentakquise, Standort-Kommunikation und Image-Aufbau in der Region. Naming wirkt hier meist nicht direkt verkaufsfördernd, sondern langfristig markenbildend.

Im Amateurbereich sind oft KMU, lokale Handwerksbetriebe oder Selbstständige Naming-Partner — z.B. "Mustermann-Sportzentrum" eines lokalen Bauunternehmers. Niedrigschwelligere Beträge (1.500-15.000 €/Jahr), aber starke lokale Wirkung.

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Häufige Fragen

FAQ:
Was Sponsoren und Vereine wissen sollten.

Was sind Naming Rights?
Naming Rights sind Namensrechte: Ein Sponsor erwirbt das Recht, seinen Marken- oder Firmennamen zum Bestandteil des Namens einer Spielstätte, eines Wettbewerbs oder eines Teams zu machen. Aus der Stadthalle wird die XY-Halle, aus dem Pokal der XY-Cup. Der Sponsor erscheint damit nicht nur auf einer Werbefläche, sondern in jeder Pressemitteilung, jeder Liga-Tabelle, jedem Spielbericht, auf Wegweisern und in Online-Karten. Das macht Naming Rights zur wirkungsvollsten, aber auch am stärksten bindenden Sponsoring-Form.
Wer muss Naming Rights genehmigen?
Namensrechte an einer Halle oder einem Stadion müssen mit dem Eigentümer der Immobilie abgestimmt werden. Im Amateur- und Semi-Profi-Bereich ist das häufig nicht der Verein selbst, sondern die Kommune, eine Schule oder ein Sportverband. Vor jeder Verhandlung mit einem Sponsor sollte deshalb geklärt sein, wer überhaupt über den Namen entscheiden darf und ob kommunale Vorgaben einer Umbenennung entgegenstehen. Bei Wettbewerben und Turnieren liegt die Entscheidung in der Regel beim ausrichtenden Verband.
Welche Plattform für Naming-Sponsoring?
Naming-Rights-Vermittlung läuft im Profibereich (1./2. Bundesliga, große Hallen) traditionell über spezialisierte Sport-Marketing-Agenturen (Honorare typisch 5–15 % der Vertragssumme oder feste Beratungsmandate). Im Amateur- und Semi-Profi-Bereich (Vereinsheim, Kreisliga-Stadien, Cup-Sponsoring) sind Plattformen wie findasponsor eine niederschwellige Alternative: Du erstellst ein Profil mit Sponsoring-Paketen (auch Naming-Optionen), filterst Sponsoren nach Branche und Region, verhandelst direkt. Suchen und bis zu 5 neue Kontakte im Monat für Unternehmen kostenlos, ohne Abo. 0 % Provision auf Deals. Für Verträge mit hohen Summen oder mehrjähriger Laufzeit empfiehlt sich zusätzlich juristische Beratung.
Was kostet ein Stadion-Naming?
Die Bandbreite ist sehr groß und hängt stark von Liga, Reichweite und Vertragslaufzeit ab. Branchenüblich liegen die Größenordnungen bei: 1. Bundesliga-Stadien typisch im einstelligen Millionenbereich, Spitzenwerte bei Champions-League-Klubs deutlich höher. 2. Bundesliga-Stadien: meist im sechs- bis siebenstelligen Bereich pro Jahr. 3. Liga / Regionalliga: niedriger sechsstelliger Bereich. Amateurbereich (Vereinsheim, Kleinhalle): 1.500–15.000 € pro Jahr. Genauere Werte für einzelne Vereine schwanken stark und werden meist nicht offiziell veröffentlicht.
Wie lange läuft ein typischer Naming-Vertrag?
5–15 Jahre sind im Profibereich üblich – Naming-Right braucht Zeit, um sich im Sprachgebrauch zu verankern. Im Amateurbereich oft kürzer (2–5 Jahre), aber auch hier wirkt Naming meist erst nach mehreren Saisons. Sehr kurze Verträge (1 Jahr) sind unüblich und in der Regel weniger effektiv.
Was sind Naming Rights für einen Cup oder Wettbewerb?
Cup-Naming ist die niederschwellige Variante: Der Sponsor benennt einen Wettbewerb, Saison-Höhepunkt oder ein regelmäßiges Turnier oder Sportevent. Kosten branchenüblich: Amateur-Cup 1.000–10.000 € pro Auflage, Profi-Turnier 50.000–500.000 € pro Auflage. Vorteil: kürzere Laufzeiten und niedrigeres Risiko als Stadion-Naming.
Welche Risiken gibt es beim Stadion-Naming?
Image-Transfer-Risiko: Wenn die Sportstätte mit negativen Schlagzeilen verbunden wird (Vereinsstreit, Hooligan-Vorfälle, sportlicher Abstieg), kann das auf den Markennamen abstrahlen. Vertragslaufzeit-Risiko: Insolvenz des Sponsors während der Laufzeit kann den Stadion-Namen ungewollt fortbestehen lassen. Im Vertrag Sonderkündigungsrechte regeln (Image-Schutz, Insolvenz, Verbandsänderungen).
Werden Naming Rights vom Verband genehmigt?
In den meisten Verbänden ja – DFB, DFL und andere Sportverbände prüfen Stadion-Namen. Politische, religiöse oder sittenwidrige Namen werden in der Regel abgelehnt. Bei städtischen Sportstätten ist oft eine Stadtrats-Genehmigung erforderlich. Bei Verbandsturnieren ist Naming meist nur mit Verbands-Zustimmung möglich. Diese Genehmigungen sollten als Bedingung im Vertrag stehen.
Sind Naming Rights steuerlich absetzbar?
Ja. Naming Rights sind Werbeausgaben mit klar definierter Gegenleistung (Markennennung im Stadion-Namen, Schilder, Tickets, Programmhefte) und damit als Betriebsausgabe nach § 4 EStG steuerlich abziehbar. Das Finanzgericht Hamburg hat mit Urteil vom 13.11.2025 (Az. 2 K 67/23) den Betriebsausgabenabzug für Sponsoringaufwendungen mit konkreter werblicher Gegenleistung nochmal bestätigt. Bei sehr hohen Beträgen oder mehrjähriger Laufzeit empfiehlt sich Abstimmung mit dem Steuerberater. Mehr im Steuer-Ratgeber.
Was passiert bei Vertragsende mit dem Stadionnamen?
Mit Vertragsende verliert der Sponsor das Recht zur Namensnutzung. Der Verein kann den alten Namen wiederbeleben, einen neuen Sponsor finden oder einen neutralen Namen wählen. Im Vertrag sollte eine Übergangsklausel stehen: Üblich sind 6–12 Monate Übergangsfrist, in der Schilder umgebaut, Tickets/Programmhefte angepasst und das Re-Branding abgeschlossen wird. Kostenverteilung dafür im Vertrag regeln.
Plattform & Konditionen

Fragen zu findasponsor

Was kostet findasponsor für Sponsorsuchende?
Das Profil ist dauerhaft kostenlos: Registrierung, Profil mit Profilfoto, Beschreibung, Kategorie, Region und Konditionen, Platz im Verzeichnis und im KI-Matching als kompakte Karte nach allen Pro-Profilen, die Aufnahme bei Google, sobald das Profil vollständig ausgefüllt ist, das Lesen und Beantworten aller Nachrichten von Unternehmen – unbegrenzt – sowie die Vorstellung auf unseren Social-Media-Kanälen und das Media-Kit mit fertigen Vorlagen zum Teilen. Das Pro-Abo für 19,90 €/Monat oder 199 €/Jahr stellt Dich mit großer Profilkarte und Banner in Verzeichnissuche, KI-Matching und der wöchentlichen Profil-E-Mail an Unternehmen vor alle kostenlosen Profile, zeigt Dich auf der Startseite und den Themenseiten und hält Deine Profilseite werbefrei. Dazu kommen 10 selbst begonnene Erstkontakte zu Unternehmen je Kalendermonat, öffentlich sichtbare Reichweitenangaben, ein Bannerbild, bis zu 50 Bilder und 10 YouTube-Videos, eine eigene Profil-URL, sichtbare Kontaktdaten und Social-Media-Links, die eigene Sponsoringmappe zum Hochladen und der „Unterstützen“-Button für Direktzahlungen per PayPal. Alle Preise inkl. 19 % MwSt.. Das Monatsabo ist zum Ende jedes Abrechnungsmonats kündbar. Im Jahresplan sind 2 Monate gratis; er ist zum Ende der ersten 12 Monate kündbar und danach jederzeit mit einer Frist von einem Monat (AGB § 6).
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Unternehmensprofil, Listung im Unternehmensverzeichnis, Verzeichnissuche, Merkzettel und das KI-Matching sind dauerhaft kostenlos – ebenso das Lesen und Beantworten aller Nachrichten und bis zu 5 selbst begonnene Kontakte zu Sponsorsuchenden je Kalendermonat. Das Business-Abo für 39,90 €/Monat oder 399 €/Jahr, jeweils inkl. 19 % MwSt., macht das Anschreiben unbegrenzt, stellt Dein Unternehmen im internen und im öffentlichen Verzeichnis vor alle Profile ohne Abo, zeigt es im Unternehmensbereich der Startseite, hebt die Karte im Verzeichnis hervor, gibt Dir direkten Zugriff auf Telefon und E-Mail in den Profilen der Sponsorsuchenden und erlaubt bis zu fünf eigene Werbeanzeigen. Die Listung selbst ist kostenlos; das Abo bestimmt die Reihenfolge. Das Monatsabo ist zum Ende jedes Abrechnungsmonats kündbar; das Jahresabo läuft 12 Monate, verlängert sich dann um jeweils ein Jahr und ist zum Ende der jeweiligen Laufzeit kündbar. Es gibt keine Provision, keine Vermittlungsgebühr und kein Mindestbudget.
Kann ich Sponsorenanfragen kostenlos empfangen und beantworten?
Ja. Nachrichten von Unternehmen kommen im kostenlosen Profil vollständig an, mit Absender und Text, und Du wirst per E-Mail benachrichtigt. Antworten kannst Du kostenlos und unbegrenzt. Selbst Unternehmen anschreiben – also den Erstkontakt aufnehmen – kannst Du mit dem Pro-Abo 10-mal je Kalendermonat. Gezählt wird nur die erste Nachricht an ein Unternehmen, mit dem Du noch nie geschrieben hast – Antworten werden nicht angerechnet.
Was bringt das Pro-Abo für meine Platzierung?
Unternehmen sehen zuerst die obersten Treffer, und die meisten schauen sich nicht alle Profile an. Sortiert wird überall in derselben Reihenfolge: Pro-Profile zuerst, als große Karte mit Banner, danach die kostenlosen als kompakte Karte. Das gilt für die Verzeichnissuche, das KI-Matching und die wöchentliche Profil-E-Mail an Unternehmen. Auf der Startseite und den Themenseiten erscheinen nur Pro-Profile. Innerhalb einer Stufe stehen Profile mit Bild vorn und neuere weiter oben. Eine Ausnahme gibt es: Sucht ein Unternehmen mit Umkreis, zählt die Entfernung zuerst – ein nahes kostenloses Profil steht dann vor einem weit entfernten Pro-Profil. Im Verzeichnis gelistet ist jedes Profil, auch ohne Abo, und bei Google erscheint jedes vollständig ausgefüllte Profil. Daneben schaltet Pro eigene Erstkontakte frei – Antworten ist auch ohne Abo kostenlos.
Wie viele Bilder und Videos kann ich hochladen?
Im kostenlosen Profil ist das Profilfoto enthalten – ohne Banner, Bildergalerie und Videos. Das Pro-Abo für 19,90 €/Monat inkl. 19 % MwSt. erlaubt ein Bannerbild, bis zu 50 Bilder und bis zu 10 YouTube-Videos. Videos werden über youtube-nocookie.com eingebunden.
Warum sieht niemand meine Reichweite?
Die Reichweitenangaben im Profil – Follower, monatliche Reichweite, Zuschauer und Auftritte pro Jahr – werden mit dem Pro-Abo öffentlich angezeigt. Eintragen kannst Du sie jederzeit kostenlos; ohne Abo sehen sie nur angemeldete Unternehmen. Dasselbe gilt für die Hauptplattform.
Wonach können Unternehmen im Verzeichnis suchen?
Nach Kategorie und Unterkategorie, nach Ort mit Umkreis und nach Preisspanne; dazu gibt es eine Freitextsuche. Angaben wie Level, Liga oder angebotene Gegenleistungen stehen im Profil und sind dort sichtbar, aber sie sind keine eigenen Filter.
Wie finde ich als Sponsorsuchender passende Unternehmen?
Im Unternehmensverzeichnis. Dort stehen alle Firmen, die auf findasponsor Sponsoring anbieten – durchsuchbar nach Branche, Region mit Umkreis und dem Bereich, den sie bevorzugt fördern. Du kannst sie direkt aus dem Profil heraus anschreiben: mit dem Pro-Abo 10 Erstkontakte pro Kalendermonat. Antworten auf eingehende Anfragen sind kostenlos und werden nicht angerechnet.
Nimmt findasponsor eine Provision auf Sponsoring-Deals?
Nein. Auf abgeschlossene Sponsoring-Deals fallen 0 % Provision an. Was Sponsor und Sponsoringpartner vereinbaren, bleibt vollständig bei beiden. findasponsor finanziert sich über die optionalen Pläne, nicht über eine Beteiligung am Deal.
Wie unterscheidet sich findasponsor von einer Agentur?
Eine Agentur vermittelt, berät und wird am Ergebnis beteiligt. findasponsor ist ein Verzeichnis: Beide Seiten stellen sich selbst dar, der Erstkontakt läuft direkt, und die Konditionen verhandelt ihr ohne Zwischenstelle. Es gibt keine Exklusivitätsbindung – Du kannst parallel eigene Sponsoren suchen oder mit einer Agentur arbeiten.
Welche Rolle spielt der Standort im Profil?
Eine große. Viele Unternehmen sponsern dort, wo ihre Kundschaft ist, und suchen deshalb über Ort und Umkreis. Ein Profil ohne Ort oder mit veralteter Adresse taucht bei diesen Suchen schlicht nicht auf. Stadt und Postleitzahl gehören deshalb zu den wichtigsten Angaben überhaupt.
Kann ich mehrere Sponsoringpakete gleichzeitig anbieten?
Ja, und es ist meist sinnvoll. Drei bis fünf Pakete mit klaren Leistungen und Preisrahmen decken unterschiedliche Budgets ab – vom kleinen Förderpaket bis zur Saisonpartnerschaft. Ein einzelner Wunschbetrag ohne Gegenleistung führt dagegen häufig zu Rückfragen oder gar keiner Antwort.
Kann ich mehrere Sponsoren gleichzeitig haben?
Ja, und die meisten haben mehrere. Wichtig ist nur, dass die Leistungen sauber getrennt sind: wer welche Fläche bekommt, wer wo genannt wird, für welchen Zeitraum. Branchenexklusivität – also nur ein Partner aus einer Branche – ist bei großen Paketen üblich und dort ein Verkaufsargument; bei kleinen Paketen schränkt sie meist mehr ein, als sie einbringt. Was vereinbart ist, gehört in den Sponsoringvertrag und nicht in eine mündliche Absprache.
Was gehört in ein gutes Sponsoringprofil?
Vier Angaben entscheiden: wer ihr seid, wo ihr sitzt, was ihr konkret anbietet und in welchem Preisrahmen. Dazu aktuelle Bilder, eine nüchtern eingeordnete Reichweite, die Termine oder Zeiträume, um die es geht, und ein Ansprechpartner mit Namen. Wer diese vier Punkte schon in den ersten Zeilen beantwortet, erspart dem Unternehmen die Rückfrage – und bekommt sie erfahrungsgemäß eher als Anfrage zurück.
Welche Fehler sollte ich bei der Sponsorensuche vermeiden?
Die häufigsten: kein Preisrahmen, keine konkrete Gegenleistung, veraltete oder fehlende Bilder, übertriebene Reichweitenangaben und ein Profil, das nur um Unterstützung bittet, statt ein Angebot zu machen. Ein Unternehmen muss in wenigen Sekunden erkennen können, was es bekommt und was es kostet.
Muss ich einen Vertrag mit findasponsor abschließen?
Nein. Es gibt keinen Vermittlungsvertrag und keine Erfolgsbeteiligung. Die optionalen Pläne sind Abonnements. Monatsabos verlängern sich um jeweils einen Monat und sind zum Ende des Abrechnungsmonats kündbar. Jahresabos haben eine Erstlaufzeit von 12 Monaten: Danach läuft das Pro-Abo für Sponsorsuchende auf unbestimmte Zeit weiter und ist jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar – im Voraus Bezahltes für die Zeit danach wird tagesgenau erstattet –, das Business-Abo verlängert sich um jeweils ein Jahr. Den Sponsoringvertrag schließt Du direkt mit Deinem Partner.
Brauche ich einen schriftlichen Sponsoringvertrag?
Sobald Geld oder Sachleistungen fließen: ja. Eine Seite reicht in den meisten Fällen – wer leistet was, über welchen Zeitraum, zu welchem Betrag, wann wird gezahlt, wie darf das Logo verwendet werden, wem gehören die Bilder, gibt es Exklusivität, wie wird gekündigt. Für das sponsernde Unternehmen ist die schriftlich festgehaltene Gegenleistung außerdem die Grundlage, um die Ausgabe als Werbeaufwand zu behandeln; wie das im Einzelfall zu bewerten ist, gehört zum Steuerberater. Eine Vorlage steht unter Sponsoringvertrag-Muster. Mit findasponsor hat dieser Vertrag nichts zu tun – er wird direkt zwischen den beiden Partnern geschlossen.
Wie halte ich den Kontakt, nachdem der Vertrag steht?
Über die Verlängerung entscheidet sich während der Laufzeit, nicht am Ende. Bewährt hat sich eine kurze Rückmeldung zum Start, ein Beleg für die vereinbarte Sichtbarkeit – Foto der Fläche, Screenshot der Erwähnung –, ein bis zwei Zwischenstände und zum Abschluss ein kurzer Rückblick mit dem Vorschlag für die nächste Periode. Das kostet wenig Zeit und ist der häufigste Unterschied zwischen einem einmaligen und einem wiederkehrenden Sponsor. Den vollständigen Ablauf beschreibt der Ratgeber zur Sponsorenpflege.

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