Ehrliche Anleitung
Sponsor für Weltreise und Expedition.
Was realistisch ist.
Mit dem Rad bis nach Asien, zu Fuß über die Alpen, ein Rekordversuch oder eine Weltreise für einen guten Zweck: Viele träumen von einem Sponsor, der alles bezahlt. Diese Seite zeigt ehrlich, wofür Unternehmen tatsächlich etwas geben, wie Du Dein Projekt so beschreibst, dass es für Partner interessant wird, und welche Alternativen es gibt.
Schritte ansehen Was Sponsoren wollenDie ehrliche Antwort
Niemand sponsert eine Reise.
Aber eine Geschichte.
Ein Unternehmen gibt Geld oder Ausrüstung, wenn es dafür etwas bekommt – Aufmerksamkeit, Inhalte, einen glaubwürdigen Test seiner Produkte oder die Verbindung zu einem guten Zweck. „Ich möchte ein Jahr reisen“ bietet nichts davon. „Ich fahre mit dem Lastenrad 8.000 Kilometer bis Istanbul, sammle unterwegs Spenden für ein Kinderhospiz und halte danach 20 Vorträge in Schulen“ bietet alles.
So fragen die meisten an
„Ich plane eine Weltreise und suche Sponsoren, die mich unterstützen. Als Gegenleistung poste ich Euer Logo.“
So wird es ein Projekt
„Ziel, Strecke, Zeitraum, Zweck – und konkret: 15 Vorträge nach der Rückkehr, ein wöchentlicher Bericht in der Lokalzeitung, ein Praxistest Eurer Zelte bei minus 20 Grad.“
Gegenwert
Was Du Sponsoren
anbieten kannst.
Vortragstour
Nach der Rückkehr Vorträge in Schulen, Vereinen, Volkshochschulen oder beim Sponsor selbst. Für viele Unternehmen der wertvollste Teil – ein Abend mit Kunden oder Mitarbeitenden.
🧪 Ausrüstung im Härtetest
Hersteller von Outdoor-, Fahrrad- oder Technikprodukten wollen wissen, wie sich ihre Produkte unter echten Bedingungen schlagen. Ehrliche Erfahrungsberichte und Fotos sind ihr Gegenwert.
Presse und Kanal
Regelmäßige Berichte in Lokalzeitung, Blog, YouTube oder Instagram. Auch ohne große Reichweite zählt eine treue Leserschaft vor Ort. Mehr zu Formaten unter Reise-Creator.
Der gute Zweck
Wer für eine Organisation Spenden sammelt, bietet Unternehmen eine Verbindung zu einem Anliegen. Wichtig: Spenden gehen direkt an die Organisation, nicht auf Dein Konto.
Vorgehen
In fünf Schritten
zu Partnern für Dein Projekt.
Ziel und Geschichte schärfen
Was ist das Besondere? Eine Strecke, ein Rekord, eine Frage, ein Zweck. Formuliere es in einem Satz, den man weitererzählen kann.
Budget und Bedarf auflisten
Trenne, was Geld kosten muss (Flüge, Visa, Versicherung) und was als Sachleistung kommen kann (Zelt, Fahrrad, Kamera, Solarpanel). Sachleistungen sind für Unternehmen oft leichter freizugeben.
Gegenleistungen konkret machen
Zahl der Vorträge, Rhythmus der Berichte, Produkttests, Fotos zur freien Nutzung. Was Du anbietest, muss nach der Reise genauso zählbar sein wie vorher.
Die richtigen Partner anfragen
Ausrüstungshersteller, Händler aus der Region, Unternehmen mit Bezug zum Ziel oder Zweck, Deine Stadtwerke, Deine Bank. Nicht wahllos, sondern mit einer Begründung, warum gerade dieses Unternehmen. Eine Vorlage: Kooperationsanfrage.
Liefern, auch nach der Rückkehr
Die meisten Projekte enden mit der Heimkehr, die Verpflichtungen nicht. Plane Vorträge und Abschlussbericht fest ein – das ist die Referenz für Dein nächstes Projekt.
Vorsicht bei Angeboten, bei denen Du vorab zahlen sollst oder „Sponsoring“ nur ein Rabattcode ist, den Du selbst einlösen musst. Seriöse Partner verlangen kein Geld von Dir.
Gefunden werden
Mit Kanal oder Sport
ins Verzeichnis.
Auf findasponsor legst Du ein Profil als Creator an, wenn Du über Dein Projekt berichtest, oder als Sportler, wenn es um eine sportliche Leistung geht – etwa Radfahren, Segeln oder Bergsport. Unternehmen finden Dich über Plattform, Sportart und Region. Kostenlos, 0 % Provision.
Profil kostenlos erstellen →Häufige Fragen