🧾 Steuer-Ratgeber für Unternehmen
Sponsoring steuerlich absetzen.
Einfach erklärt.
Sponsoring-Ausgaben sind als Betriebsausgaben voll absetzbar – ohne Obergrenze. Aber nur wenn es richtig gemacht wird. Hier erfährst Du was Du beachten musst, wie sich Sponsoring von Spenden unterscheidet und welche Belege Du brauchst.
Sponsoring vs. Spende → Zur ChecklisteDas Wichtigste
Sponsoring = Betriebsausgabe.
Voll absetzbar, ohne Limit.
Wenn Dein Unternehmen einen Sportler, Verein, Creator oder Event sponsert und dafür eine wirtschaftliche Gegenleistung erhält (Logo auf Trikot, Social-Media-Posts, Bandenwerbung etc.), dann sind die Sponsoring-Ausgaben als Betriebsausgaben nach §4 Abs. 4 EStG voll abziehbar. Die Grundlage dafür bildet der sogenannte Sponsoring-Erlass des Bundesfinanzministeriums.
Das bedeutet: Die Ausgaben mindern Deinen Gewinn und damit Deine Steuerlast – und zwar ohne prozentuale Obergrenze, anders als bei Spenden.
Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine steuerliche Beratung. Für Deinen konkreten Fall empfehlen wir die Rücksprache mit einem Steuerberater.
Der Unterschied
Sponsoring vs. Spende.
Warum Sponsoring besser ist.
Sponsoring
- Gegenleistung vereinbart
- Betriebsausgabe (§4 Abs. 4 EStG)
- Voll absetzbar
- Keine Obergrenze
- Vorsteuerabzug möglich
- Schriftlicher Vertrag empfohlen
Spende
- Keine Gegenleistung
- Sonderausgabe (§10b EStG)
- Begrenzt absetzbar
- Max. 20% des Gesamtbetrags
- Kein Vorsteuerabzug
- Zuwendungsbestätigung nötig
Checkliste
4 Voraussetzungen
für steuerliches Sponsoring.
1. Schriftlicher Vertrag
Halte Leistung und Gegenleistung in einem Sponsoring-Vertrag fest. Was zahlst Du? Was bekommst Du dafür? Wie lange läuft die Vereinbarung?
2. Wirtschaftliche Gegenleistung
Der Sponsor muss eine werbewirksame Gegenleistung erhalten: Logo, Nennung, Posts, Bandenwerbung, etc. Ohne Gegenleistung ist es eine Spende.
3. Angemessenheit
Die Gegenleistung muss in einem angemessenen Verhältnis zur Zahlung stehen. 10.000€ für ein Logo auf der Website eines Dorfvereins wäre fragwürdig.
4. Dokumentation
Bewahre Rechnungen, Vertrag, Nachweise der Gegenleistung (Screenshots, Fotos) auf. Das Finanzamt kann Belege anfordern.
Praxis-Beispiel
So funktioniert es
in der Praxis.
Beispiel: Die Schreinerei Müller sponsert den FC Musterstadt mit 200€/Monat. Dafür bekommt sie:
→ Logo auf den Trikots der 1. Mannschaft
→ Bandenwerbung am Spielfeldrand
→ Nennung auf der Vereins-Website
→ 2 Social-Media-Posts pro Monat
Steuerliche Auswirkung: 2.400€/Jahr als Betriebsausgabe → bei einem Steuersatz von 30% spart die Schreinerei 720€ Steuern pro Jahr. Die effektiven Kosten des Sponsorings betragen also nur 1.680€ – für 12 Monate lokale Sichtbarkeit.
Häufige Fragen
Häufige Fragen
zu Sponsoring & Steuern.
Kosten
Was kostet es
als Sponsor einzusteigen?
★ 0% Provision (statt 15–30 % Agentur)
★ Lokales Matching mit Umkreissuche
★ Backlink zur Website & Social Media
✓ Du vereinbarst die Gegenleistung
✓ Kein Mittelsmann
✓ 0% Provision auf Deals
✓ Keine Obergrenze (anders als Spende)
✓ Auch für Kleinstsponsoren
✓ Volle Vorsteuer-Abzugsfähigkeit
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