aktuell 548 Mitglieder
Heller Empfangsbereich einer Steuerkanzlei mit beleuchtetem Tresen, Aktenregal, Besprechungsraum hinter Glaswand und Sitzecke – Sponsoring für Steuerkanzleien auf findasponsor.de

📊 Für Steuerkanzleien

Die Mandanten sind da.
Es fehlen die Leute, die sie betreuen.

Die Steuerberatung ist die am stärksten vom Fachkräftemangel betroffene Branche in Deutschland. Deshalb ist diese Seite die einzige hier, die nicht erklärt, wie man an mehr Kunden kommt – sondern was Sichtbarkeit im Ort für eine Kanzlei sonst wert ist. Und warum das Berufsrecht dabei weniger im Weg steht als gedacht.

Zur direkten Antwort Kostenlos starten

Direkte Antwort

Wozu soll eine Kanzlei sponsern, die ohnehin ausgelastet ist?

Weil Sichtbarkeit im Ort auf drei Dinge wirkt, von denen nur eines Mandate sind – und das ist das unwichtigste. Die anderen beiden sind Personal und Mandantenstruktur. Wer eine Warteliste hat, braucht keine längere Warteliste; er braucht Leute, die sie abarbeiten, und die richtigen Mandate darauf.

Sechs Wege, sortiert nach Wirkung pro eingesetztem Euro. Die ersten beiden kosten nichts.

  1. 1 Selbst ausbilden Die Ausbildungsquote für Steuerfachangestellte ist über Jahre gesunken, und der Markt gibt fertige Kräfte nicht her. Wer nicht ausbildet, konkurriert um dieselben wenigen Wechselwilligen wie alle anderen. Zeit
  2. 2 Bestehende Mitarbeiter halten 89 Prozent der Kanzleien berichten von hohen Anforderungen der Bewerber an Arbeitszeit und Flexibilität. Eine Kraft, die bleibt, ist billiger als jede Gewinnung – und in dieser Branche schwerer zu ersetzen als in fast jeder anderen. 0 €
  3. 3 Im Ort als Arbeitgeber sichtbar sein Vereinssponsoring, aber mit dem Blick auf Personal: Jugend- und Frauenabteilungen, Rückkehrer nach Elternzeit, Menschen mit Ortsbindung. Und es korrigiert genau das Bild, das den Beruf Bewerbern verstellt. 200–1.000 €/Saison
  4. 4 Fachvorträge halten, wo lokale Unternehmer sitzen Ein Abend zum Gemeinnützigkeitsrecht im Vereinsheim ist sachliche Information über die berufliche Tätigkeit, also berufsrechtlich unbedenklich – und im Raum sitzt der halbe Mittelstand des Ortes. Zeit
  5. 5 Kanzleiwebsite und Google-Profil pflegen Notwendig, aber wirkt vor allem auf Suchende – und die suchen selten. Bei einem Beratungsverhältnis, das im Schnitt viele Jahre hält, ist der Wechselmoment selten und nicht planbar. 0–niedrig
  6. 6 Anzeigenwerbung um Mandate Das teuerste und für die meisten Kanzleien das unnötigste. Es löst ein Problem, das kaum jemand hat – und es ist zugleich der Bereich, in dem § 57a StBerG am ehesten Grenzen setzt. hoch

Für Punkt 3 und 4 brauchst Du Vereine im eigenen Ort, die einen Partner suchen. Auf findasponsor lässt sich nach Ort, Umkreis, Sportart und Altersklasse filtern; Preisvorstellung und angebotene Gegenleistung stehen im Profil. Für Unternehmen kostenlos: Suche, Profil und Anschreiben, ohne Abo und ohne Zahlungsmethode.

Vereine im Ort ansehen Kostenloses Unternehmenskonto

Die Lage

Keine Branche trifft es
so hart wie diese.

Der Fachkräftemangel wird in vielen Branchen beklagt. In der Steuerberatung ist er messbar größer als überall sonst: Nach ifo-Daten ist sie die am stärksten betroffene Branche in Deutschland – rund 2,6-mal stärker als der Durchschnitt der Wirtschaft. Über 10.000 Stellen sind unbesetzt. Bei etwa 103.000 Steuerberatern und rund 60.000 Steuerfachangestellten entspricht das etwa sechs Prozent des gesamten Berufsstands.

> 10.000unbesetzte Stellen in der deutschen Steuerberatung
2,6×stärker betroffen als der Schnitt der Wirtschaft (ifo)
jede 8.Kanzlei stellt deshalb ihre Existenz infrage

Nach STAX 2024 berichten mehr als 70 Prozent der Kanzleien von erheblichen Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung, besonders dort, wo tiefes Fachwissen gefragt ist. 44 Prozent der kleineren Kanzleien unter 50 Mitarbeitenden verzeichnen sogar einen Rückgang der Bewerbungen. Und der Nachwuchs kommt nicht nach: Die Ausbildungsquote für Steuerfachangestellte ist über Jahre gesunken.

Für die Werbefrage folgt daraus etwas, das auf keiner anderen Seite hier steht: Die meisten Kanzleien haben kein Mandantenproblem. Sie haben eine Warteliste. Wer in dieser Lage Werbung um Mandate schaltet, arbeitet an dem einzigen Engpass, den er nicht hat.

Damit die Erwartung stimmt: findasponsor vermittelt Sponsoring. Es wäre in unserem kurzfristigen Interesse, hier zu schreiben, dass eine Bande der Kanzlei Mandate bringt. Nur ist das für die meisten Kanzleien weder das Problem noch das Ziel – und wer die Bande deshalb bucht, ist nach einer Saison enttäuscht. Der Nutzen liegt woanders, und dahin führt der Rest dieser Seite.

Der Rahmen

Zwei Hürden – und warum
eine davon hier nicht greift.

§ 57 Abs. 1 StBerG verpflichtet Steuerberater, ihren Beruf unter Verzicht auf berufswidrige Werbung auszuüben. Was das heißt, konkretisiert § 57a StBerG in einem einzigen Satz, der zwei Anforderungen enthält:

§ 57a StBerG, sinngemäß

Werbung ist erlaubt, soweit sie erstens über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und zweitens nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist.

Die Berufsordnung der Bundessteuerberaterkammer ergänzt: Die Information muss sachlich zutreffend und objektiv nachprüfbar sein, die Darstellung darf nicht reklamehaft, vergleichend oder wertend ausfallen. Für Steuerberatungsgesellschaften gilt das über § 72 Abs. 1 StBerG sinngemäß.

Eine Bandenwerbung mit Kanzleiname und Logo nimmt beide Hürden praktisch von selbst. Sie trifft keine Aussage – kann also weder reklamehaft noch vergleichend noch wertend sein. Und sie spricht niemanden Bestimmten an, ist also nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet. Genau deshalb ist die klassische Sponsoringform für reglementierte Berufe unauffälliger als fast jede Anzeige.

Und es kommt noch etwas dazu, das man selten liest: Die zweite Hürde – nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet – ist die schärfere von beiden. Sie gibt es in dieser Form fast nur in den reglementierten Beratungsberufen. Wer aber um Mitarbeiter wirbt statt um Mandate, zielt auf gar keinen Auftrag. Für den Weg, den diese Seite empfiehlt, ist die strengste Vorschrift des Berufsrechts damit schlicht nicht einschlägig.

Wo es trotzdem eng werden kann, sind vier Stellen:

Aussagen auf der Werbefläche Kanzleiname, Logo, Rechtsform, Ort und Tätigkeitsschwerpunkte sind unproblematisch. Superlative, Erfolgs- oder Ersparnisangaben und Vergleiche mit anderen Kanzleien sind es nicht.
Texte, die der Verein schreibt „Unser starker Partner für alle Steuerfragen" ist freundlich gemeint und wertend. In den Vertrag gehört eine Abstimmungspflicht – und praktisch ein fertiger Kurztext zum Übernehmen.
Mandantennennungen Die Verschwiegenheitspflicht endet nicht am Spielfeldrand. Dass ein Verein oder ein Vorstandsmitglied Mandant ist, darf nur mit Zustimmung öffentlich werden – auch nicht indirekt.
Verdrängung eines Kollegen Das Abwerben von Mandanten ist als Ausfluss des freien Wettbewerbs grundsätzlich zulässig. Berufswidrig ist nach der Berufsordnung aber, gezielt darauf hinzuwirken, einen anderen Steuerberater aus einem konkreten Auftrag zu verdrängen.

Das ist keine Rechtsberatung, und die Auslegung im Einzelfall liegt bei der zuständigen Steuerberaterkammer. Die Struktur ist dieselbe wie bei Rechtsanwälten – wer den Vergleich sucht, findet ihn unter Sponsoring für Kanzleien.

Was zu vereinbaren ist

Vier Gegenleistungen,
die zu einer Kanzlei passen.

Alle vier kosten den Verein nichts extra. Er bietet sie nur selten von sich aus an, weil Sponsoring dort als Verkauf von Werbeflächen gelernt wurde.

1

Der Verein als Mandant

Gemeinnützigkeitsrecht ist eine echte Nische, und Vereine finden dafür oft niemanden: Sphärenrechnung, Freigrenze für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, Umsatzsteuer bei Sponsoringeinnahmen, Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale. Ein Verein mit ein paar Sponsoren und einem Vereinsfest hat den Bedarf tatsächlich.

Vor der Zusage zu klären: § 4a StBVV lässt in außergerichtlichen Angelegenheiten seit dem 1. Juli 2025 ausdrücklich eine niedrigere als die gesetzliche Vergütung zu, sofern sie in angemessenem Verhältnis zu Leistung, Verantwortung und Haftungsrisiko steht. Beim Sponsoring liegt streng genommen ohnehin keine Unterschreitung vor, weil die Werbeleistung des Vereins die Gegenleistung ist – sie muss nur beziffert werden.

GemeinnützigkeitSphärenrechnung§ 4a StBVVWert beziffern
2

Der Auftritt als Arbeitgeber

Nicht die Bande der ersten Mannschaft, sondern die Abteilungen, in denen die Zielgruppe steht: Jugend, Frauenmannschaften, Sportarten mit hohem Frauenanteil. Steuerfachangestellte sind der Engpass, und der Nachwuchs dafür sitzt dort.

Der eigentliche Effekt ist ein anderer: Das Bild vom Beruf – Aktenstapel, starre Arbeitskultur – ist eines der genannten Hindernisse bei der Nachwuchsgewinnung. Eine Kanzlei, die im Ort sichtbar dazugehört, sieht anders aus als eine Kanzlei, die nur ein Praxisschild hat.

JugendabteilungFrauenmannschaftRückkehrerOrtsbindung
3

Der Fachabend im Vereinsheim

Das Gegenstück am anderen Ende der Skala ist der Tisch bei einer Gala oder einem Ball: dieselbe Zielgruppe, dieselbe Logik, nur ohne eigenen Vortrag.

Ein Abend zu Gemeinnützigkeit, Kassenführung oder den Pauschalen für Ehrenamtliche. Berufsrechtlich ist das der sauberste Fall überhaupt: sachliche Unterrichtung über die berufliche Tätigkeit, ohne Bezug auf einen Auftrag im Einzelfall.

Im Raum sitzen Vorstände, Kassenwarte und Abteilungsleiter – in einem Ortsverein sind das fast immer lokale Unternehmer, Handwerksmeister und Selbstständige. Es ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen ein Steuerberater diese Gruppe geschlossen und in fachlicher Rolle erreicht.

VortragKassenprüfungEhrenamtspauschaleVorstände
4

Mandantenstruktur statt Mandantenzahl

Wenn eine Kanzlei doch Mandate sucht, dann meist nicht mehr, sondern andere: größere, digitalere, beratungsintensivere. Ein Vereinsumfeld führt genau zu diesem Typ, weil dort die ortsansässigen Unternehmer organisiert sind.

Rechnen sollte man damit trotzdem nicht. Über 41 Prozent der Kanzleien halten ihre Mandatsbeziehungen mindestens fünf Jahre – ein Wechsel passiert selten und selten schnell. Wer das als Hauptzweck kalkuliert, kalkuliert falsch.

Vereinsvorstandlokale Unternehmerlangfristig

Eine Besonderheit

Du bist derjenige,
den alle anderen fragen.

Kein anderer Beruf steht an dieser Stelle. Wenn ein Handwerksmeister, ein Autohaus oder ein Einzelhändler überlegt, einen Verein zu unterstützen, lautet die erste Frage fast immer: Kann ich das absetzen? Und gefragt wird der Steuerberater.

Die Antwort ist im Grundsatz einfach – Sponsoringaufwendungen sind Betriebsausgaben, wenn ein betrieblicher Werbezweck verfolgt wird, die Gegenleistung dokumentiert ist und der Betrag angemessen bleibt, ohne Obergrenze und anders als beim Spendenabzug. Interessant wird es bei den Randfällen: Sachsponsoring als tauschähnlicher Umsatz, die Abgrenzung zur Spende, der Umgang mit einer Gegenleistung, deren Wert niemand beziffert hat.

Wer selbst einmal einen Sponsoringvertrag geschlossen hat, beantwortet diese Fragen anders als jemand, der sie nur aus dem Kommentar kennt. Das ist kein Verkaufsargument, sondern eine schlichte Beobachtung – und für viele Mandanten der Punkt, an dem eine Beratung von einer Auskunft zu unterscheiden ist.

Zum Nachlesen: Sponsoring steuerlich absetzen und Sponsoring oder Spende – beides bewusst für Mandanten geschrieben, nicht für Fachleute.

Vor der Unterschrift

Beratung gegen Werbung –
und was dabei zu regeln ist.

In den Sponsoringvertrag gehören deshalb drei Dinge, die in Standardvorlagen meist fehlen: der bezifferte Wert beider Leistungen, eine Abstimmungspflicht für Texte über die Kanzlei, und eine klare Trennung zwischen Sponsoringvertrag und Mandatsverhältnis. Eine Vorlage steht unter Sponsoringvertrag Muster.

Konkret werden

Vereine am eigenen Ort –
und wie man sie findet.

Für eine Kanzlei zählt nicht der weite Umkreis, sondern der eigene Ort. Wer als Arbeitgeber sichtbar sein will, muss dort sichtbar sein, wo Menschen wohnen, die morgens in die Kanzlei kommen können. Das sind meist eine Handvoll Vereine.

Die Frage ist, welche davon gerade einen Partner suchen und bei den Gegenleistungen mitgehen. Über das Branchenbuch findet man das nur durch Anrufen heraus. Im Verzeichnis steht es im Profil: Standort und Umkreis, Sportart, Altersklasse, angebotene Gegenleistung und Preisvorstellung. Die vier Formen von oben sprichst Du gleich im Erstkontakt an.

Für Unternehmen kostet das nichts. Suche, Unternehmensprofil und das Anschreiben sind frei, ohne Abo und ohne hinterlegte Zahlungsmethode. Was Ihr vereinbart, bleibt zu 100 Prozent bei Euch – wir nehmen keine Provision und sind auch nicht Vertragspartner.

Zur Größenordnung, aus dem eigenen Verzeichnis: Über 74 Angebote aus dem Bereich Sport liegt die Mitte der Preisvorstellungen bei 1.000 € pro Jahr; ein Viertel aller Anbieter ruft 500 € oder weniger auf. Die Zahlen stammen aus den öffentlich sichtbaren Profilen und sind über die Suche nachzählbar. Stand: 13.09.2026.

Vereine am Ort ansehen Kostenloses Unternehmenskonto

Keine Zahlungsmethode nötig, kein Abo, 0 % Provision auf das, was Ihr vereinbart.

Häufige Fragen

Berufsrecht, Gebühren
und was auf die Bande darf.

Dürfen Steuerberater überhaupt Sponsoring betreiben?
Ja. § 57a StBerG erlaubt Werbung, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Eine Bandenwerbung mit Kanzleiname und Logo nimmt beide Hürden praktisch von selbst: Sie trifft keine Aussage, kann also weder reklamehaft noch vergleichend oder wertend sein, und sie spricht niemanden Bestimmten an. Kritisch wird es erst, wenn auf der Werbefläche Aussagen stehen – Erfolgsangaben, Vergleiche, Bewertungen.
Lohnt sich das, wenn die Kanzlei ohnehin keine neuen Mandate annimmt?
Dann erst recht – nur mit einem anderen Ziel. Über 10.000 Stellen sind in der deutschen Steuerberatung unbesetzt, und nach ifo-Daten ist die Branche die am stärksten vom Fachkräftemangel betroffene des Landes. Wer sichtbar ist, ist es für Bewerber und deren Umfeld genauso wie für Mandanten. Und weil Personalwerbung nicht auf einen Auftrag zielt, greift die schärfere der beiden Hürden aus § 57a StBerG dabei gar nicht.
Kann ich statt Geld die steuerliche Betreuung des Vereins anbieten?
Das ist naheliegend, weil ein Verein diesen Bedarf tatsächlich hat und dafür oft niemanden findet. Zwei Punkte sind vorher zu klären. Erstens gebührenrechtlich: Seit § 4a StBVV (in Kraft seit 1. Juli 2025) kann in außergerichtlichen Angelegenheiten ausdrücklich eine niedrigere als die gesetzliche Vergütung vereinbart werden – sie muss aber in angemessenem Verhältnis zu Leistung, Verantwortung und Haftungsrisiko stehen. Beim Sponsoring liegt streng genommen ohnehin keine Unterschreitung vor, weil die Werbeleistung des Vereins die Gegenleistung ist. Zweitens umsatzsteuerlich: Beratung gegen Werbeleistung ist ein tauschähnlicher Umsatz, beide Seiten rechnen ab. Das Haftungsrisiko bleibt unabhängig davon bestehen.
Bringt das neue Mandate?
Eher andere als mehr. Im Vorstand eines Vereins sitzen typischerweise lokale Unternehmer, Handwerksmeister und Selbstständige – also genau der Mandantentyp, den die meisten Kanzleien gern hätten. Wer seine Mandantenstruktur verbessern statt vergrößern will, ist dort richtiger als in jeder Anzeige. Rechnen sollte man aber nicht damit: Ein Wechsel des Steuerberaters passiert selten und selten schnell.
Was darf auf der Werbefläche nicht stehen?
Alles, was über sachliche Information hinausgeht. Die Berufsordnung verlangt, dass Angaben sachlich zutreffend und objektiv nachprüfbar sind und die Darstellung nicht reklamehaft, vergleichend oder wertend ausfällt. Damit scheiden aus: Superlative, Erfolgs- und Ersparnisangaben, Vergleiche mit anderen Kanzleien, Mandantennennungen ohne Zustimmung. Bedenkenlos sind Kanzleiname, Logo, Rechtsform, Ort und Tätigkeitsschwerpunkte. Zuständig für die Auslegung im Einzelfall ist die eigene Steuerberaterkammer.
Hafte ich für das, was der Verein über mich schreibt?
Das ist der Punkt, der in der Praxis am ehesten schiefgeht. Vereine formulieren freundlich und meinen es gut – „unser starker Partner für alle Steuerfragen“ ist schnell geschrieben und wäre wertend. Deshalb gehört in den Sponsoringvertrag, dass Texte über die Kanzlei vor Veröffentlichung abgestimmt werden, und praktisch am besten ein fertiger Kurztext, den der Verein einfach übernehmen kann.
Plattform & Konditionen

Fragen zu findasponsor

Was kostet findasponsor für Sponsorsuchende?
Das Basisprofil ist dauerhaft kostenlos: Registrierung, Profil, Platz im Verzeichnis, 5 Bilder, 1 YouTube-Video, das Empfangen und Lesen aller Nachrichten von Unternehmen sowie die Vorstellung auf unseren Social-Media-Kanälen und fertige Vorlagen zum Teilen. Der Basis-Plan für 19,90 €/Monat oder 199 €/Jahr schaltet das Antworten auf Nachrichten frei, enthält 5 selbst begonnene Erstkontakte zu Unternehmen je Kalendermonat und stellt Dich in Verzeichnissuche, Matching, auf der Startseite und in der wöchentlichen Profil-E-Mail an Unternehmen vor alle kostenlosen Profile. Dazu kommen öffentlich sichtbare Reichweitenangaben, 20 Bilder, 3 Videos, eine eigene Profil-URL, sichtbare Kontaktdaten und Social-Media-Links, die eigene Sponsoringmappe zum Hochladen und der „Unterstützen“-Button für Direktzahlungen per PayPal. Premium kostet 29,90 €/Monat oder 299 €/Jahr, erhöht die Erstkontakte auf 15 je Kalendermonat, setzt Dich überall an die erste Stelle, ergänzt das Premium-Badge, eine hervorgehobene Darstellung im Verzeichnis sowie bis zu 50 Bilder und 10 Videos. Alle Preise inkl. 19 % MwSt., im Jahresplan sind 2 Monate gratis.
Was kostet findasponsor für Unternehmen?
Unternehmensprofil, Listung im Unternehmensverzeichnis, Verzeichnissuche, Merkzettel und das KI-Matching sind dauerhaft kostenlos – ebenso der komplette Nachrichtenaustausch: Sponsorsuchende anschreiben, lesen und antworten kostet nichts. Das Business-Abo für 39,90 €/Monat oder 399 €/Jahr, jeweils inkl. 19 % MwSt., stellt Dein Unternehmen im internen und im öffentlichen Verzeichnis vor alle Profile ohne Abo, zeigt es im Unternehmensbereich der Startseite, hebt die Karte im Verzeichnis hervor und gibt Dir direkten Zugriff auf Telefon und E-Mail in den Profilen der Sponsorsuchenden. Die Listung selbst ist kostenlos; das Abo bestimmt die Reihenfolge. Monats- und Jahrespläne verlängern sich automatisch um die gewählte Laufzeit und sind jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar. Es gibt keine Provision, keine Vermittlungsgebühr und kein Mindestbudget.
Kann ich Sponsorenanfragen kostenlos empfangen und beantworten?
Empfangen und lesen: ja. Nachrichten von Unternehmen kommen im kostenlosen Basisprofil vollständig an, mit Absender und Text, und Du wirst per E-Mail benachrichtigt. Zum Antworten brauchst Du den Basis- oder Premium-Plan; dann sind Antworten unbegrenzt. Selbst Unternehmen anschreiben kannst Du mit Basis 5-mal und mit Premium 15-mal je Kalendermonat. Gezählt wird nur die erste Nachricht an ein Unternehmen, mit dem Du noch nie geschrieben hast – Antworten werden nicht angerechnet.
Was bringt ein Plan für meine Platzierung?
Unternehmen sehen zuerst die obersten Treffer, und die meisten schauen sich nicht alle Profile an. Sortiert wird überall in derselben Reihenfolge: Premium zuerst, danach alle Profile mit Basis-Plan, danach die kostenlosen. Das gilt für die Verzeichnissuche, das KI-Matching, die Profilkarten auf der Startseite und die wöchentliche Profil-E-Mail an Unternehmen. Innerhalb einer Stufe stehen Profile mit Bild vorn und neuere weiter oben. Eine Ausnahme gibt es: Sucht ein Unternehmen mit Umkreis, zählt die Entfernung zuerst – ein nahes kostenloses Profil steht dann vor einem weit entfernten Premium-Profil. Im Verzeichnis gelistet und für Suchmaschinen sichtbar ist übrigens jedes Profil, auch ohne Plan; für die Platzierung entscheidet der Plan nur über die Reihenfolge. Daneben schaltet er das Antworten auf Nachrichten und eigene Erstkontakte frei.
Wie viele Bilder und Videos kann ich hochladen?
Im kostenlosen Basisprofil sind 5 Bilder und 1 YouTube-Video enthalten. Der Basis-Plan für 19,90 €/Monat inkl. 19 % MwSt. erlaubt 20 Bilder und 3 Videos, Premium für 29,90 €/Monat inkl. 19 % MwSt. bis zu 50 Bilder und 10 Videos. Videos werden über youtube-nocookie.com eingebunden.
Warum sieht niemand meine Reichweite?
Die Reichweitenangaben im Profil – Follower, monatliche Reichweite, Zuschauer und Auftritte pro Jahr – werden erst ab dem Basis-Plan öffentlich angezeigt. Eintragen kannst Du sie jederzeit kostenlos, sichtbar für Unternehmen werden sie mit einem Plan. Dasselbe gilt für die Hauptplattform.
Wonach können Unternehmen im Verzeichnis suchen?
Nach Kategorie und Unterkategorie, nach Ort mit Umkreis und nach Preisspanne; dazu gibt es eine Freitextsuche. Angaben wie Level, Liga oder angebotene Gegenleistungen stehen im Profil und sind dort sichtbar, aber sie sind keine eigenen Filter.
Wie finde ich als Sponsorsuchender passende Unternehmen?
Im Unternehmensverzeichnis. Dort stehen alle Firmen, die auf findasponsor Sponsoring anbieten – durchsuchbar nach Branche, Region mit Umkreis und dem Bereich, den sie bevorzugt fördern. Du kannst sie direkt aus dem Profil heraus anschreiben: mit dem Basis-Plan 5 Erstkontakte pro Kalendermonat, mit Premium 15. Antworten auf eingehende Anfragen werden nicht angerechnet.
Nimmt findasponsor eine Provision auf Sponsoring-Deals?
Nein. Auf abgeschlossene Sponsoring-Deals fallen 0 % Provision an. Was Sponsor und Sponsoringpartner vereinbaren, bleibt vollständig bei beiden. findasponsor finanziert sich über die optionalen Pläne, nicht über eine Beteiligung am Deal.
Wie unterscheidet sich findasponsor von einer Agentur?
Eine Agentur vermittelt, berät und wird am Ergebnis beteiligt. findasponsor ist ein Verzeichnis: Beide Seiten stellen sich selbst dar, der Erstkontakt läuft direkt, und die Konditionen verhandelt ihr ohne Zwischenstelle. Es gibt keine Exklusivitätsbindung – Du kannst parallel eigene Sponsoren suchen oder mit einer Agentur arbeiten.
Welche Rolle spielt der Standort im Profil?
Eine große. Viele Unternehmen sponsern dort, wo ihre Kundschaft ist, und suchen deshalb über Ort und Umkreis. Ein Profil ohne Ort oder mit veralteter Adresse taucht bei diesen Suchen schlicht nicht auf. Stadt und Postleitzahl gehören deshalb zu den wichtigsten Angaben überhaupt.
Kann ich mehrere Sponsoringpakete gleichzeitig anbieten?
Ja, und es ist meist sinnvoll. Drei bis fünf Pakete mit klaren Leistungen und Preisrahmen decken unterschiedliche Budgets ab – vom kleinen Förderpaket bis zur Saisonpartnerschaft. Ein einzelner Wunschbetrag ohne Gegenleistung führt dagegen häufig zu Rückfragen oder gar keiner Antwort.
Kann ich mehrere Sponsoren gleichzeitig haben?
Ja, und die meisten haben mehrere. Wichtig ist nur, dass die Leistungen sauber getrennt sind: wer welche Fläche bekommt, wer wo genannt wird, für welchen Zeitraum. Branchenexklusivität – also nur ein Partner aus einer Branche – ist bei großen Paketen üblich und dort ein Verkaufsargument; bei kleinen Paketen schränkt sie meist mehr ein, als sie einbringt. Was vereinbart ist, gehört in den Sponsoringvertrag und nicht in eine mündliche Absprache.
Was gehört in ein gutes Sponsoringprofil?
Vier Angaben entscheiden: wer ihr seid, wo ihr sitzt, was ihr konkret anbietet und in welchem Preisrahmen. Dazu aktuelle Bilder, eine nüchtern eingeordnete Reichweite, die Termine oder Zeiträume, um die es geht, und ein Ansprechpartner mit Namen. Wer diese vier Punkte schon in den ersten Zeilen beantwortet, erspart dem Unternehmen die Rückfrage – und bekommt sie erfahrungsgemäß eher als Anfrage zurück.
Welche Fehler sollte ich bei der Sponsorensuche vermeiden?
Die häufigsten: kein Preisrahmen, keine konkrete Gegenleistung, veraltete oder fehlende Bilder, übertriebene Reichweitenangaben und ein Profil, das nur um Unterstützung bittet, statt ein Angebot zu machen. Ein Unternehmen muss in wenigen Sekunden erkennen können, was es bekommt und was es kostet.
Muss ich einen Vertrag mit findasponsor abschließen?
Nein. Es gibt keinen Vermittlungsvertrag und keine Erfolgsbeteiligung. Die optionalen Pläne sind Abonnements, die sich automatisch um die gewählte Laufzeit verlängern und jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar sind. Den Sponsoringvertrag schließt Du direkt mit Deinem Partner.
Brauche ich einen schriftlichen Sponsoringvertrag?
Sobald Geld oder Sachleistungen fließen: ja. Eine Seite reicht in den meisten Fällen – wer leistet was, über welchen Zeitraum, zu welchem Betrag, wann wird gezahlt, wie darf das Logo verwendet werden, wem gehören die Bilder, gibt es Exklusivität, wie wird gekündigt. Für das sponsernde Unternehmen ist die schriftlich festgehaltene Gegenleistung außerdem die Grundlage, um die Ausgabe als Werbeaufwand zu behandeln; wie das im Einzelfall zu bewerten ist, gehört zum Steuerberater. Eine Vorlage steht unter Sponsoringvertrag-Muster. Mit findasponsor hat dieser Vertrag nichts zu tun – er wird direkt zwischen den beiden Partnern geschlossen.
Wie halte ich den Kontakt, nachdem der Vertrag steht?
Über die Verlängerung entscheidet sich während der Laufzeit, nicht am Ende. Bewährt hat sich eine kurze Rückmeldung zum Start, ein Beleg für die vereinbarte Sichtbarkeit – Foto der Fläche, Screenshot der Erwähnung –, ein bis zwei Zwischenstände und zum Abschluss ein kurzer Rückblick mit dem Vorschlag für die nächste Periode. Das kostet wenig Zeit und ist der häufigste Unterschied zwischen einem einmaligen und einem wiederkehrenden Sponsor. Den vollständigen Ablauf beschreibt der Ratgeber zur Sponsorenpflege.

Woher die Zahlen und Vorschriften stammen.

  • Werbeschranke: § 57 Abs. 1 und § 57a Steuerberatungsgesetz (StBerG); für Steuerberatungsgesellschaften sinngemäß über § 72 Abs. 1 StBerG. Konkretisierung in der Berufsordnung der Bundessteuerberaterkammer (BOStB), Vierter Abschnitt.
  • Verdrängungsverbot und Abwerbung: Berufsordnung der Bundessteuerberaterkammer; zur grundsätzlichen Zulässigkeit des Abwerbens LG Berlin, Urteil vom 27.03.2007 – 103 O 6/06.
  • Unterschreitung der gesetzlichen Vergütung: § 4a Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), eingefügt durch die Fünfte Verordnung zur Änderung der StBVV vom 31. März 2025, in Kraft seit 1. Juli 2025. Formanforderungen an die Vergütungsvereinbarung: § 4 StBVV.
  • Unbesetzte Stellen und Betroffenheit der Branche: awicontax Zukunftskompass 2026 – über 10.000 unbesetzte Stellen, Schließungsrisiken für kleine und mittlere Kanzleien bis 2028; Einordnung der Branchenbetroffenheit auf Basis von ifo-Daten (Stand August 2025).
  • Größe des Berufsstands: rund 103.000 Steuerberater und etwa 60.000 Steuerfachangestellte in Deutschland; die 10.000 offenen Stellen entsprechen damit rund sechs Prozent.
  • Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung: STAX 2024 – mehr als 70 Prozent der Kanzleien berichten von erheblichen Schwierigkeiten.
  • Kleinere Kanzleien, Bewerberanforderungen, Mandatsdauer: awicontax Zukunftskompass – 44 Prozent der Kanzleien unter 50 Mitarbeitenden mit rückläufigen Bewerbungen, 89 Prozent mit hohen Anforderungen der Bewerber, über 41 Prozent mit Mandatsbeziehungen von mindestens fünf Jahren; rund jede achte Kanzlei stellt die eigene Existenz infrage.
  • Sponsoringpreise: öffentlich sichtbare Angebote mit hinterlegtem Preis im findasponsor-Verzeichnis – über die Suche nachzählbar.

Diese Seite gibt eine allgemeine Orientierung und ist keine Rechtsberatung. Verbindlich ist die Auslegung der zuständigen Steuerberaterkammer. Stand: 13.09.2026.

Weiterlesen

Passend dazu.

RechtsanwaltskanzleienDieselbe Struktur des Berufsrechts, § 43b BRAO – mit einer Kippstelle mehr. Azubis findenDer Personalkanal ausführlich – Zahlen, Gegenleistungen und Grenzen. Sponsoring steuerlich absetzenFür Mandanten geschrieben – verlinkbar, wenn die Frage kommt. Sponsoring oder SpendeDie Abgrenzung, die im Mandantengespräch am häufigsten aufkommt.

Sponsoring nach Region

Vereine am eigenen Ort
nach Bundesland.

Für eine Kanzlei zählt der eigene Ort, nicht der weite Umkreis. Die Regionsseiten zeigen je Bundesland, welche Vereine und Projekte dort einen Partner suchen.

Dazu gibt es 38 Städte mit eigener Seite – gesammelt unter Sponsoring nach Region. Ist Dein Ort nicht dabei, hilft die Umkreissuche im Verzeichnis: Dort lässt sich jeder Ort mit eigenem Radius eingeben.

Live auf findasponsor
548

Mitglieder auf findasponsor – Unternehmen auf Partnersuche und Vereine, Sportler, Creator und Veranstalter, die einen Sponsor suchen.

Anzeige i Diese Anzeige stammt von einem Unternehmen mit Business-Abo bei findasponsor. Unternehmen mit Business-Abo können hier ohne Zusatzkosten eine eigene Anzeige schalten – Internetadresse eintragen genügt, den Rest übernimmt die KI. Mehr dazu
Digitalagentur für E-Commerce, SEO und KI-Automatisierung
Shopware 6, WordPress, SEO, Google Ads und KI-Automatisierung aus Neuss. Direkter Kontakt zum Entwickler, 24/7 Notfallservice für Online-Shops, deutschlandweit tätig.
Kostenlos beraten lassen →